Blaulicht

Zweimal in die gleiche Radarfalle in Grenznähe getappt – jetzt ist der Lappen weg

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Die modernen Radaranlagen der Polizei sind häufig von der Straße aus kaum zu erkennen und können in zwei Richtungen „blitzen“ (Symbolfoto).

Innerhalb nur einer Stunde rauschte dasselbe Auto zweimal an derselben Blitzerstelle vorbei – deutlich zu schnell. Das hat Folgen: Der Führerschein der Person am Lenkrad ist erst mal futsch.

Der Sønderborgvej bei Krusau (Kruså) gilt als eine der sogenannten Fokusstrecken der Kommune Apenrade (Aabenraa) – sprich: Hier wird regelmäßig geblitzt, weil es immer wieder zu Tempoverstößen kommt. Auch am Sonnabendnachmittag war wieder eine mobile Messanlage im Einsatz. Und die hatte ordentlich zu tun.

Gleich 25 Mal wurde der Blitzer ausgelöst – zweimal vom gleichen Fahrzeug. Um exakt 15.24 Uhr fuhr der Wagen mit 118 Kilometern pro Stunde durch die 80er-Zone. Eine knappe Stunde später, um 16.23 Uhr, wurde es noch flotter: Diesmal zeigte das Display satte 137 km/h an.

Die Quittung kam prompt: Beim ersten Mal gab’s neben dem fälligen Bußgeld in Höhe von 3.600 Kronen plus 500 Kronen an die sogenannte Opferkasse (Offerfonden) „nur“ einen Eintrag ins Polizeiregister (einen sogenannten „Klip“), beim zweiten Mal war’s dann richtig ernst – das Tempo lag so deutlich über dem Erlaubten, dass der Führerschein vorerst eingezogen wurde. Natürlich wird die Person erneut kräftig zur Kasse gebeten. Nun sind 4.800 Kronen zuzüglich 500 Kronen an die Opferkasse fällig. Das läppert sich.

Die Polizei veröffentlichte obige Display-Fenster über die Kurznachrichtenplattform „X“.

Die übrigen 23 Temposünderinnen und -sünder kamen glimpflicher davon. Nur in einem weiteren Fall war die Überschreitung so heftig, dass ebenfalls ein Eintrag im Register fällig wurde. Drei davon in drei Jahren – und es droht ein Fahrverbot inklusive Nachprüfung von Theorie und Praxis, bevor es wieder auf die Straße gehen darf.