Verkehr

Lärmschutzwand am Ribevej: 42 Haushalte profitieren

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Fast einen Kilometer lang wird die geplante Lärmschutzwand am Ribevej in Woyens sein. Verkehrsteilnehmende müssen sich wegen der Bauarbeiten bis zum Herbst mit Geduld wappnen.

Ab Juni beginnt das dänische Straßendirektorat mit dem Bau einer 944 Meter langen und vier Meter hohen Lärmschutzwand entlang der südlichen Seite des Ribevej in Woyens. Ziel ist es, die Lärmbelastung im besonders betroffenen Wohngebiet südlich der Straße zu senken. Die Verkehrsbehörde hat das Gebiet als lärmintensiv eingestuft.

Das Bauvorhaben ist in drei Abschnitte unterteilt, um den Verkehrsfluss möglichst wenig zu beeinträchtigen. In den ersten beiden Phasen, im Osten und im Mittelbereich, startet am 2. Juni die Rodung der Bäume – diese Arbeiten dauern etwa zwei Wochen. Im dritten Abschnitt, der den westlichen Bereich betrifft, erfolgt eine Verkehrsumleitung über den Tingvejen.

„In diesem Bereich gibt es 43 lärmbelastete Haushalte. Bei 42 wird der Lärm um mehr als 6 dB reduziert. Das ist eine merkbare Lärmminderung“, sagt Projektleiterin Mette Aakær Møller.

Staus zu Stoßzeiten

Hier wird die Anlage gebaut. Die Umleitung ist auf der Karte eingezeichnet.

In jeder Bauphase räumt das Bauunternehmen zunächst den Bereich und baut die Schutzplanken ab. Anschließend montiert die Firma die Stützpfeiler und die schallabsorbierenden Kassetten. Nach Abschluss aller Bauphasen ist im Oktober eine Bepflanzung auf beiden Seiten der Wand vorgesehen.

Während der Bauzeit bleibt ein Teil der Straße als Arbeitsbereich gesperrt. Der Verkehr auf dem Ribevej läuft einspurig an der Baustelle vorbei. Eine Ampel regelt den Verkehr. Zu den Stoßzeiten rechnet die Behörde mit Rückstaus.

So funktioniert die Lärmschutzwand

Eine Lärmschutzwand unterbricht den direkten Weg des Verkehrslärms zu den angrenzenden Wohnhäusern. Der Schall trifft auf die Wand und wird entweder reflektiert oder von schallabsorbierenden Kassetten aufgenommen. Die Montage erfolgt in mehreren Schritten. Die abschließende Bepflanzung bindet das Bauwerk optisch in die Umgebung ein und trägt zusätzlich zur Schallminderung bei. Eine Reduktion um mehr als 6 dB entspricht laut Projektskizze einer spürbaren Halbierung des empfundenen Lärms.