Weihnachtsverkehr

Die großen Reisetage sind 23. und 26. Dezember

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Mehr Passagiere als je zuvor, werden in den Weihnachtstagen mit der Bahn fahren (Archivfoto).

DSB erwartet für die Weihnachtstage einen neuen Rekord bei der Anzahl der Zugreisenden. Autofahrende sollten nach Möglichkeit bei der Heimfahrt den zweiten Weihnachtstag umgehen.

Wer in den Weihnachtstagen mit dem Zug fährt, sollte sich eine Platzkarte besorgen – ansonsten ist ein Stehplatz fast vorprogrammiert.

DSB erwartet in diesem Jahr einen deutlichen Anstieg bei den Reisenden. Im vergangenen Jahr hatte das Bahnunternehmen für die Tage vor Weihnachten 200.000 Platzkarten verkauft, in diesem Jahr erwartet es 275.000 Reisende. Das ist laut einer Pressemitteilung des Unternehmens die größte Anzahl bisher.

Vor Weihnachten geht es von Ost nach West

Der größte Reisetag wird der 23. Dezember, mit geschätzt 40.000 Reisenden; der 21. und 22. Dezember kommen knapp dahinter. Die Hauptverkehrsrichtung vor Weihnachten geht von Osten nach Westen.

Am großen Rückreisetag, 26. Dezember, geht es dann naturgemäß in die Gegenrichtung.

„Auch wenn sich der Weihnachtsverkehr auf mehrere Tage verteilt, empfehlen wir, dass man nicht zu lange wartet, bevor man seine Reise plant und kauft“, sagte DSBs Informationschef Tony Bispeskov bereits Anfang Dezember.

Gleisarbeiten beendet

Für Reisende nach und von Nordschleswig gibt es eine Erleichterung: Die Gleisarbeiten auf der Strecke zwischen Fredericia und Pattburg (Padborg) wurden Anfang Dezember abgeschlossen. Daher fahren die Züge jetzt wieder im Stundentakt und die Fahrzeit beträgt auch wieder die normale Länge.

Die Straßenbehörde (Vejdirektoratet) erwartet vor Weihnachten nur geringfügige Behinderungen für Autofahrende, da sich der Reiseverkehr auch auf den Straßen auf mehrere Tage verteilen wird. Lediglich am 23. Dezember muss zwischen 11 und 15 Uhr mit dichtem Verkehr gerechnet werden.

An den meisten Tagen zeigt die Prognose der Straßenbehörde grün an.

Bei der Rückreise staucht sich der Verkehr dagegen am 26. Dezember zusammen. Hier erwartet die Behörde zwischen 11 und 15 Uhr Staus und längere Reisezeiten. Sie empfiehlt, diesen Zeitraum für die Rückreise nach Möglichkeit zu umgehen.