Umwelt und Natur

Mülltrennung: Sonderburg testet neue Abfalleimer in der Innenstadt

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Müllbehälter
Zwei verschiedene Müllbehälter werden im Stadtgebiet bis zum Ende des Jahres getestet. Das abgebildete Modell wird etwa am Hafen und im Kongevejspark aufgestellt.

Die Kommune testet in der Sonderburger Innenstadt zwei neue Abfalleimer-Systeme, mit denen im öffentlichen Raum erstmals Müll getrennt werden kann. Dabei gibt es zwei Besonderheiten. Bis Ende des Jahres sollen Erfahrungen gesammelt werden, die dann in eine nachhaltige Müllverordnung einfließen werden.

Bisher landeten in der Innenstadt von Sonderburg Dose, Tageszeitung und Bananenschale im selben öffentlichen Abfalleimer. Das hat jetzt ein Ende.

Am Montag sind im Zentrum sechs neue Müllbehälter aufgestellt worden, damit Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste nun auch im öffentlichen Raum ihren Müll korrekt trennen können. Das teilt die Kommune mit.

Es handelt sich bei um einen Versuch mit zwei verschiedenen Systemen, bei dem Erfahrungen gesammelt werden sollen. Danach wird entschieden, ob die neuen Müllbehälter, in denen Kunststoff, Metalle und Restmüll getrennt eingeworfen werden können, auch in anderen Orten der Kommune aufgestellt werden.

Neue Pfandregale und Aschenbecher

Die neuen Mülleimer bringen auch zwei Besonderheiten mit: In einem speziellen Fach, können Pfandflaschen abgestellt werden, um sie für andere zu spenden. Durch die neue Platzierung müssen Pfandsuchende nicht mehr in die Mülleimer greifen. Das soll auch Verletzungen vorbeugen.


Auch Zigarettenstummel und Nikotinbeutel (Snus) finden in einem extra Behälter Platz. So will die Kommune Menschen dazu verleiten, die Überbleibsel nicht einfach auf den Boden zu werfen.

Die neuen Abfallbehälter werden an folgenden Orten im Stadtgebiet aufgestellt:

  • Am Badestrand Fluepapiret am Schloss,
  • im Kongevejspark,
  • in der Nedre Perlegade bei der Danske Bank,
  • in der Jernbanegade am Lagkagehus,
  • am Hafen in der Søndre Havnegade
  • und am Multikulturhaus in der Nørre Havnegade.

Fragebogen soll Bürgerinnen und Bürger einbeziehen

Getestet wird in der Innenstadt mit zwei verschiedenen Müllbehältern. Dabei soll fortlaufend sowohl die Mülltrennung als auch das Erscheinungsbild evaluiert werden. Auch die Bürgerinnen und Bürger sollen in den Versuch einbezogen werden. Sie können zum Beispiel über einen QR-Code, der auf den Behältern zu finden ist, einen Fragebogen ausfüllen.

Den Versuch hat der Ausschuss für Technik, Stadt und Gebäude (Teknik-, By- og Boligudvalget) beschlossen. Er soll zunächst bis zum Ende des Jahres laufen. Die Erfahrungen bilden dann eine Grundlage für eine nachhaltige Abfallverordnung im Rest der Kommune, die ab 2027 in Kraft treten soll.

Die Kommune kommt mit diesen Vorbereitungen auch dem Umweltministerium zuvor, das neue Anforderungen an die Trennung von Kunststoff und Restabfall im öffentlichen Raum stellt.