Mensch & Umwelt

Erster Sturm des Jahres verläuft glimpflich

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Der erste Sturm des Jahres zog über das Land (Symbolfoto).

Ein paar umgestürzte Bäume sowie eine Flut, die weniger hoch als befürchtet stieg – so lautet das Fazit der Polizei für Südjütland und Nordschleswig. Ein Auge wollen die Einsatzkräfte aber noch auf die Wasserstände in den Auen und Kanälen im Westen des Landes haben.

Wie die Polizei für Südjütland und Nordschleswig mitteilt, hat der Sturm, der in der Nacht über Dänemark und Schleswig-Holstein gezogen ist, im genannten Polizeikreis keine größeren Schäden verursacht. An der Westküste hatte das Hochwasser seinen höchsten Stand am frühen Morgen erreicht. Laut dem Dänischen Meteorologischen Institut stieg der Pegel in Havneby auf Röm (Rømø) um 6.40 Uhr auf den Höchststand von 309 Zentimetern.

Der Polizei zufolge gab es dort wie auch im Hafengebiet von Esbjerg sowie in Nordby auf Fanø Überschwemmungen. Die Brücke bei Tarphagebroen wurde gesperrt. Da aber der Wasserstand niedriger als befürchtet ausfiel, hielten sich die Überflutungen in Grenzen. Gleichwohl befand sich ein Krisenstab verschiedener Einsatzkräfte in der Polizeiwache in Esbjerg und verfolgte das Geschehen.

Die Polizei hat nach eigener Angabe Anwohnende in einem Sommerhausgebiet bei Blåvand vor einer möglichen Überschwemmung des Gebietes gewarnt. Das Wasser erreichte aber die Häuser dann nicht.

Stand Dienstagmorgen hat die Polizei nur wenige Meldungen von Sturmschäden erhalten. Ihr zufolge sind im Polizeikreis weniger als zehn Bäume umgekippt. Der Giebel eines Hauses in Esbjerg wurde zudem beschädigt, auch sind einige Kabel von Straßenbeleuchtungen in Esbjerg auf die Straße gefallen. Personen kamen nicht zu Schaden.

Nun soll der Wasserstand in den Auen und Kanälen an der Westküste Nordschleswigs im Auge behalten werden.

Wie der „NDR“ berichtet, verzeichneten Feuerwehr und Polizei in Schleswig-Holstein in der Nacht knapp 350 wetterbedingte Einsätze – vor allem in der Mitte und im Süden des Landes.