Stadtgestaltung

Haderslebens grünes Herz heißt Herzog-Hans-Park

Veröffentlicht Geändert
Mit Spannung hatten die Menschen der Namensgebung entgegengesehen. Bürgermeister Mads Skau (Mitte) enthüllte den Stein mit dem Namen. Im Spiel waren auch die Parknamen Handwerkerpark und Jungfernstieg-Park.

Bürgerinnen und Bürger haben am Sonnabend der Enthüllung des Namens für Haderslebens neuen Stadtpark entgegengefiebert. Das grüne „Herz“, das zwischen Altstadt und Hafenviertel schlägt, heißt jetzt Hertug-Hans-Parken.

Bei strahlendem Wetter und in festlicher Atmosphäre haben die Menschen in der Domstadt am vergangenen Sonnabend die Eröffnung des neuen Parks im Rahmen des Jungfernstieg-Projekts gefeiert.

Zahlreiche Gäste haben sich bei Kaffee und Kuchen versammelt, um bei der Einweihung des Klimaprojekts dabei zu sein. Es ist das umfassendste und teuerste Stadtgestaltungsvorhaben in der jüngeren Geschichte der Fördestadt.

Mit der Namensgebung erhält die Kommune die Stadtgeschichte am Leben: Einst stand dort, wo jetzt der Klimapark ist, Hansborg, die Burg von Herzog Hans.

Der Park von oben

Grünes Band verbindet Altstadt und Hafen

Ein Findling trägt den Namen des Parks.

Herzog-Hans-Park, wie der Park in deutscher Übersetzung heißt, dient als Naherholungsgebiet und schützt mit Wasserauffangbecken vor Überschwemmungen.

Die Kommunalverwaltung hat das Einweihungsfest zum Anlass genommen und sich bei der Versorgungsgesellschaft Provas für die langjährige Zusammenarbeit bedankt, ebenso bei der Stiftung A. P. Møller, die das Klimaprojekt finanziell unterstützt.

Die zweite Bauphase beginnt vor den Sommerferien.

Erste Halbzeit

Im Juni startet die zweite und finale Bauphase. Anfang 2027 soll der Park fertiggestellt sein.

Klimaschutz & Stadtentwicklung

Das Jomfrusti-Projekt in Hadersleben ist eine städtebauliche und klimatische Initiative mit einem Budget von insgesamt 230 Millionen Kronen. Im Zentrum steht ein „blau-grüner“ Park, der Altstadt und Hafen verbindet, Regenwasser sammelt und bei Starkregen als Überflutungsbecken dient. So wird der teure Ausbau des Kanalsystems vermieden. Entwickelt vom Architekturbüro Urban Power begann die Umsetzung 2019. Finanziell unterstützt durch die A. P. Møller Stiftung, fördert das Projekt Hochwasserschutz, Artenvielfalt und die Lebensqualität in der Domstadt.