Gesellschaft

Die Schulen und Kitas von morgen: Nicht nur strukturell, sondern auch inhaltlich im Fokus

Mehrere Kinder spielen gemeinsam an einem Tisch mit Figuren und einem Tablet in einem Gruppenraum.
Die kleinen und großen Kinder sollen sich wohlfühlen (Symbolfoto).

Ein neuer Ausschuss soll die Zukunft der Schulen und Tagesstätten aufzeigen. Alle Parteien wollten einen Sitz im Arbeitsausschuss haben, der keine Entscheidungen treffen kann.

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Zusammenfassung

  • In Tondern untersucht ein neuer Sonderausschuss bis 2030 die Zukunft von Schulen und Kitas angesichts sinkender Kinderzahlen.
  • Der Ausschuss soll sowohl Struktur als auch Inhalte der Angebote analysieren und dabei Kinderwohl und Qualität in den Mittelpunkt stellen.
  • Bis April 2027 erarbeitet das breit besetzte Gremium eine vertiefte Analyse und berät anschließend Stadtrat und Fachausschüsse.

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Sinkende Kinderzahl: Der vom Stadtrat gegründete Sonderausschuss (Paragraf 17, stk 4 udvalget) wird sich nicht nur mit der Struktur der Schul- und Kinderlandschaft der Kommune Tondern (Tønder) bis ins Jahr 2030 befassen. Diese Untersuchung war ein Bestandteil des Haushaltsvergleichs für das Jahr 2026. Auch auf die Inhalte dieser Einrichtungen soll der Spezialausschuss seine Aufmerksamkeit richten.

Die Vorsitzende des Kinder- und Schulausschusses, Louise Thomsen Terp (Schleswigsche Partei), freut sich, dass das Gremium seine Arbeit aufnimmt. Das Thema präge nicht nur die Arbeit im Ausschuss, sondern auch die im Stadtrat. Kinder seien ein wichtiges, wenn nicht das wichtigste Thema. Daher solle man nun mit offenen Sinnen, wachen Augen und neugierig ans Werk gehen.

Bestandteil des Haushalts 2026

„Darüber hinaus begrüßen wir es, dass der Bereich der Kindertagesbetreuung im Zusammenhang mit dem ,Tønder-2030’-Plan umfassend untersucht wird, was tatsächlich nötig ist – insbesondere im Hinblick auf die sinkenden Kinderzahlen”, sagte die Fraktionsvorsitzende bereits bei der Vorlage des Haushalts für 2026.

Bei der Gründung des Sonderausschusses erwähnte Bürgermeister Jørgen Popp Petersen (SP), dass der Ausschuss nicht nur auf die strukturelle Institutionslandschaft schauen, sondern auch inhaltlich das Thema in den Mittelpunkt stellen müsse. Wichtig sei es, dass sich die Kinder wohlfühlen, dort, wo sie betreut oder unterrichtet werden. Die Analyse soll zeigen, wie die Einrichtungen für die Zukunft gerüstet werden können. Die Abgabe der Analyse wurde auf April 2027 verlängert.

Keine Entscheidungskompetenz

Der Sonderausschuss

Ein Paragraf 17, stk.4 Ausschuss wird nur für bestimmte Zeit zur Lösung besonderer Aufgaben gegründet. Er soll dem Stadtrat, dem Finanzausschuss oder einem Fachausschuss als Beratungsorgan zur Seite stehen. Die Zusammensetzung des Ausschusses bestimmt der Stadtrat.

Dieser Ausschuss habe die Möglichkeit, bei seiner Analyse in die Tiefe zu gehen. „Das verdienen unsere Kinder und Schulen. Auch können Expertinnen und Experten hinzugezogen werden. Entscheidungen treffen kann der Ausschuss nicht, aber er steht dem Stadtrat und den politischen Ausschüssen beratend zur Seite”, erklärt Popp Petersen.

Anita Uggerholt Eriksen (Tondern Liste) zeigte sich positiv überrascht über das Interesse der Parteien, Mitglied des Ausschusses zu werden. Es habe ja fast ein Tauziehen gegeben. Den Ausschussmitgliedern legte sie ans Herz, mehr ihre Ohren als ihren Mund zu gebrauchen. „Hört den Leuten zu, die Ahnung haben.“

Vorsitzende des Sonderausschusses ist Karen Inger Refslund Andersen (Tondern Liste). Dem Vorstand gehören weiter an: Louise Thomsen Terp (SP), Martin Iversen (Venstre), Torben Struck (Soz.) Allan Svenden (Dänische Volkspartei), Jørn Andersen (Dänemarkdemokraten). Dazu werden auch Vertreterinnen und Vertreter aus Schulvorständen, Privatwirtschaft und Expertinnen und Experten mit wissenschaftlichem Fachwissen kommen.