Deutsche Minderheit

Abschied und Neuwahl in Spitze des Sozialdienstes Hoyer

Zwei ältere Personen stehen lächelnd in einem Versammlungsraum, hinten sitzen weitere Teilnehmende.
Vereinskassiererin Birthe Oden (rechts) überreichte unter Beifall der Versammlung dem scheidenden Vorstandsmtglied Jørn Philipsen ein Präsent.

Neben dem Ortsverein zog auch der Bezirk Westküste Bilanz: Stolz auf Partnerschaft mit der Kommune Tondern und ehrenamtlichen Einsatz.

Veröffentlicht

Die Generalversammlung des Sozialdienstes Hoyer (Højer) ist in diesem Jahr in Kombination mit dem Jahrestreffen des Bezirksvereins Westküste des Verbandes der deutschen Nordschleswiger über die Bühne gegangen. 

Zusammenfassung

  • Beim Sozialdienst Hoyer fand eine Generalversammlung mit personellen Veränderungen an der Spitze statt.
  • Marlies Zimmer gibt den Vorsitz ab, bleibt im Vorstand, und für den langjährigen Vorstandsmitglied Jørn Philipsen rückt Ilona Beckmann nach.
  • Die Finanzen und Mitgliederzahlen sind stabil, erfolgreiche Veranstaltungen stärken das Vereinsleben, und die Familienberaterin lobt die Zusammenarbeit mit der Kommune Tondern.

Diese Infobox wurde mithilfe von KI generiert und von der Redaktion geprüft.

Die Veranstaltung im Alten Bürgermeisteramt in Hoyer stand im Zeichen eines Personalwechsels an der Spitze des Sozialdienstes Hoyer. So kündigte Marlies Zimmer in ihrem Jahresbericht ihren Rückzug vom Vorsitz an. Sie werde aber weiter im Vorstand mitarbeiten. 

Zwei lächelnde ältere Frauen stehen bei einer Versammlung in einem hellen, bunt dekorierten Raum.
Marlies Zimmer (links, neben Kassenwartin Birthe Oden) kündigte im Verlauf der Vorlage ihres Tätigkeitsberichtes an, dass sie sich vom Amt der Vorsitzenden des Ortsvereins zurückziehen werde.

Jørn Philipsen verabschiedet

Mit Dankesworten und viel Beifall verabschiedet wurde allerdings nach rund 20 Jahren im Vorstand Jørn Philipsen. Für ihn wurde Ilona Beckmann neu ins Führungsteam des Ortsvereins gewählt. Wiederwahl hieß es für Regine Wheale.

Kassiererin Birthe Oden konnte über gute Finanzen und eine stabile Mitgliederzahl von deutlich über 100 berichten. Es wurde eine Satzungsänderung beschlossen, die es dem Ortsverein erlaubt, mit einem Vorstand von weniger als sechs Personen zu amtieren. 

Gute Zusammenarbeit

Marlies Zimmer berichtete über mehrere Veranstaltungen mit sehr guter Anzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern. „Sehr gut ist die Teilnahme, wenn Essen im Angebot ist. Der Ausflug nach Ribe war ein Erfolg, ebenso das Sommerfest“, so die Vorsitzende. Sie dankte auch dem Ruderverein Hoyer für die gute Zusammenarbeit.

Familienberaterin Ilka Janciewicz gab Auskunft über ihr breites Tätigkeitsfeld. Sie lobte dabei auch die Zusammenarbeit mit der Kommune Tondern (Tønder). 

Im Anschluss an die Generalversammlung des Hoyeraner Sozialdienstes blickte der Bezirksverein Westküste des Sozialdienstes auf das vergangene Jahr zurück. Der Vorsitzende Georg Thomsen bescheinigte den drei Ortsvereinen in Hoyer, Lügumkloster (Løgumkloster) und Tondern „eine gute Arbeit“. „Wir sind drei selbstständige Vereine, aber immer steht im Mittelpunkt, für andere dazusein“, so Thomsen. 

Älterer Mann liest bei einer Versammlung aus Unterlagen vor einer Tür.
Georg Thomsen gab Einblick in das Wirken des Bezirksvereins Westküste des Sozialdienstes Nordschleswig.

Gedenken an Andre Riggelsen

Er würdigte in seinem Jahresrückblick den finanziellen Betrag, den Andre Riggelsen dem Sozialdienst vererbt hat. „Er fühlte sich in unserem Kreis wohl. Er wird uns lange in Erinnerung bleiben“, so Thomsen. Neben dem Vorsitzenden gab auch Kassiererin Irene Feddersen Einblick in den Betrieb des Sozialdienstes an der Westküste, dem 629 Mitglieder angehören.