Gesellschaft

Vom Spielplatz bis zum Dorffest: Diese Bürgerprojekte unterstützt die Kommune Hadersleben

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Anders als in gewöhnlichen Hotels sind Insektenhotels für ihre Bewohnerinnen und Bewohner gratis. Ihr Einchecken nützt dem Gartenfreund.

Die Kommune gibt Bürgerinitiativen Geld in die Hand, die ihren Stadtteil aufwerten wollen – ökologisch oder auch sozial. Die Wahl für die kommenden Monate ist getroffen. Ein Überblick.

Die Kommune Hadersleben vergibt einen Bürgeretat (borgerbudgettering); mit Geldern aus diesem Fördertopf werden Initiativen von Bürgerinnen und Bürgern von der Kommune finanziell gefördert. Welche in den kommenden zwölf Monaten gefördert werden, steht nun fest. Insgesamt 21 Antragstellende in Hadersleben-Stadt und Starup können sich laut Søren Bækgaard Nielsen von der Kommune Hadersleben auf Projektgelder freuen.

Maximal 50.000 Kronen pro Projekt

Wie Nielsen von der Kommune Hadersleben erläutert, konnten Anträge zu zwei Themen gestellt werden: Biodiversität und gute Nachbarschaft. Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Kronen pro Projekt und pro Antragsteller bzw. Antragstellerin. Maßgabe ist auch, dass die Projekte ein Jahr nach Bewilligung umgesetzt sind. Der genannte Ausschuss traf letztlich die Entscheidung.

Nach einigen Informationsveranstaltungen in den Stadtteilen und nach Ende der Bewerbungsfrist war es Ende November an den Initiativtragenden, ihre Projekte dem Land- und Stadtentwicklungsausschuss sowie interessierten Gästen im Rathaus vorzustellen. Rund 200 Bürgerinnen und Bürger waren laut Kommune vor Ort.

Ökologische und soziale Projekte

Für was gibt es Fördergelder? Beispielsweise für Festivitäten, wie das Herzog-Hans-Festival oder die Staruper Festtage. Auch der Ponyclub kann sich für sein Jubiläumsfest über einen Zuschuss freuen. Der Haderslebener Kunstverein erhält ebenfalls eine Förderung für seine Veranstaltung „Frühjahr am Hafen“. Schließlich erhält der Haderslebener Segelklub für sein Projekt „Seebären und Piraten am Hafen“ eine Förderung.

Bewohnerinnen und Bewohner verschiedener Quartiere haben Anträge gestellt, um Wohngebiete attraktiver zu gestalten – ein zweiter Schwerpunkt. Bewilligt wurden Sitzbänke, Spielplätze – genauer gesagt Spielgeräte – sowie Zuschüsse zum Anlegen von Sport- und Wanderpfaden.

Zum Thema Biodiversität fanden folgende Vorschläge Anklang: Eine App für ein Baumregister, die Schaffung einiger Insektenhotels und grüner Areale, sowie „grüne“ Verkehrssicherheit für Kinder mithilfe von Pflanzenkübeln. Die Fördersumme liegt insgesamt bei 715.000 Kronen.