Wohnen und Leben

Neue Senioren-WG in Apenrade geplant: Infotreffen am 19. Mai

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Das Gebäude beherbergte bis vor zehn Jahren einen Kindergarten und wurde zuletzt als Gemeinschaftshaus der umliegenden Genossenschaftswohnungen genutzt. Es soll nun einem sechs Stockwerke hohen Wohngebäude weichen.

Die Apenrader Wohnungsbaugenossenschaft „Aabenraa Andelsboligselskab“ plant, am Præsteskoven ein siebengeschossiges Hochhaus mit 24 Wohnungen aufzuziehen, das als Wohngemeinschaft für Seniorinnen und Senioren konzipiert werden soll. Künftige Bewohnerinnen und Bewohner sollen schon jetzt in die Planung einbezogen werden.

„Wir möchten die Menschen, die später hier wohnen könnten, aktiv in die Gestaltung des Projekts einbeziehen“, erklärt Martine Justesen, Geschäftsführerin der Wohnungsbaugenossenschaft „Aabenraa Andelsboligforening“ und stellvertretende Direktorin der Wohnungsverwaltung „Salus“ in einem Newsletter der beiden Organisationen.

Die Wohnungsbaugenossenschaft plant den Bau einer neuen Seniorenwohngemeinschaft mit insgesamt 24 modernen Mietwohnungen. Entstehen soll das Projekt auf dem Gelände der ehemaligen Kindertagesstätte „Guldbjergparkens Børnehave“ – einer Fläche am Straßenzug Præsteskoven, die sich bereits im Besitz der Genossenschaft befindet.

Zusammen mit der Wohnungsverwaltung „Salus Boligadministration“ hat die Genossenschaft dem kommunalen Ausschuss für Planung, Technik und ländliche Gebiete einen Vorschlag für die Errichtung eines siebengeschossigen Wohngebäudes unterbreitet. Geplant sind Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen mit Flächen zwischen 84 und 98 Quadratmetern. Darüber hinaus soll es großzügige Außenbereiche geben.

Wer künftig dort wohnt, soll mitgestalten

So könnte das Gebäude aussehen. Die Visualisierung des Projekts ist im Architekturbüro Blaavand & Hansson entstanden.

Ein zentrales Anliegen des Projekts ist die frühzeitige Einbindung künftiger Bewohnerinnen und Bewohner in die Planung. Ziel sei es, das Wohnkonzept gemeinsam zu entwickeln – insbesondere die Aufteilung zwischen privaten Wohnungen und gemeinschaftlich genutzten Bereichen. „Aus vergleichbaren Projekten wissen wir, dass solche Mitsprache den Gemeinschaftssinn stärkt“, so Justesen weiter. Die Nachfrage nach gemeinschaftlichen Wohnformen für ältere Menschen sei hoch – sowohl landesweit als auch in Apenrade.

Infoveranstaltung für Interessierte

Auf dem großzügigen Gelände soll es auch schöne Außenbereiche geben.

Wer mehr über die geplante Senioren-WG erfahren und sich möglicherweise selbst einbringen möchte, ist herzlich zu einem Informationsabend eingeladen. Dieser findet am Montag, 19. Mai, im Apenrader Folkehjem statt. Beginn ist um 19 Uhr.

Geboten werden neben einem Überblick über die Projektidee auch Informationen zu Nachfrage, Finanzierung, Zeitplan und Mietkriterien. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt; Kaffee, Tee, Wasser und Kekse stehen bereit. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Wohnungsbaugenossenschaft hofft auf reges Interesse: „Wir möchten mit dem Projekt nicht nur ein neues Zuhause für Seniorinnen und Senioren schaffen, sondern auch dazu beitragen, Einfamilienhäuser für junge Familien freizumachen“, betont Martine Justesen. Die endgültige politische Entscheidung zur Bereitstellung des nötigen Grundkapitals wird voraussichtlich Mitte Juni im Wirtschaftsausschuss der Kommune fallen.