Verkehrsüberwachung

Europaweiter Aktionstag: Über 4.600 Raser geblitzt

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Mehr als 4.600 Raser gingen der Hamburger Polizei bei der europaweiten Verkehrssicherheitsaktion Roadpol» ins Netz. (Archivbild)

Im Rahmen einer europaweiten Aktion geht die Hamburger Polizei verstärkt gegen Raser und andere Verkehrssünder vor. Tausende Geschwindigkeitsverstöße werden festgestellt.

Bei stadtweiten Verkehrskontrollen im Rahmen der europäischen Verkehrssicherheitsaktion Roadpol Speed» hat die Polizei in Hamburg 4.640 Geschwindigkeitsverstöße registriert - inklusiver der durch fest installierte Blitzer. Außerdem seien bei dem Einsatz am Donnerstag 551 Fahrzeuge und 516 Personen überprüft worden, teilte die Polizei mit. Dabei hätten die 175 eingesetzten Beamten und ihre im Polizeidienst angestellten Kollegen zahlreiche Straftaten und Ordnungswidrigkeiten festgestellt.

Auf der B75 sei ein Motorradfahrer statt mit den erlaubten 80 mit 180 Kilometern pro Stunde unterwegs gewesen, wie die Messung einer Videowagenbesatzung ergeben habe. Den Raser erwarte nun neben einem dreimonatigen Fahrverbot auch eine Geldbuße von 700 Euro.

Paketzusteller zu schnell und ohne Führerschein unterwegs

Zehnmal seien Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis aus dem Verkehr gezogen worden, darunter auch der Fahrer eines Paketzustelldienstes, der den Angaben zufolge auch noch mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.

25 Mal wurde den Angaben zufolge am Steuer telefoniert, 23 Mal waren Fahrzeuginsassen nicht angeschnallt. Zwei kontrollierte Fahrzuglenker standen demnach unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Die Geschwindigkeitsverstöße und sogenannte Aggressionsdelikte gehörten zu den Hauptunfallursachen, hieß es. Aus diesem Grund ist die Geschwindigkeitsüberwachung ein fester, ständiger Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei Hamburg.»