Kriminalität

Frau in Sonderburg erstochen – Mordanklage gegen 38-Jährigen

Veröffentlicht Geändert
Die Polizei hatte am Sonnabend den Bereich um die Damgade für lange Zeit abgesperrt.

Dem 38-Jährigen wird vorgeworfen, die 67-jährige Frau getötet zu haben. Ersten Erkenntnissen nach starb die Frau durch einen Messerstich. Der Tatverdächtige wird am Sonntagvormittag am Gericht in Sonderburg angehört.

Ein 38-jähriger Mann, der sich am Sonnabend im Zusammenhang mit einem Todesfall in Sonderburg gestellt hat, wurde am Sonntagvormittag zur Vernehmung vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft der Polizei für Südjütland und Nordschleswig hat beschlossen, den 38-Jährigen in Untersuchungshaft zu nehmen. Er ist des Mordes angeklagt und hat gestanden.

Eine persönliche Untersuchung habe ergeben, dass der 38-Jährige für eine normale Untersuchungshaft nicht geeignet ist, weshalb er bis zum 17. Dezember in einer Psychiatrie untergebracht wird, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei weiter. Gegen die Anordnung der Untersuchungshaft wurden keine Rechtsmittel eingelegt.

Große Polizeipräsenz am Sonnabend

Bei dem Todesopfer handelt es sich um eine 67-jährige Frau aus der Region. Die Angehörigen der Frau sind benachrichtigt worden. Die 67-Jährige war am späten Sonnabendvormittag in der Damgade tot aufgefunden worden, weshalb ein großer Bereich um die Damgade herum für den größten Teil des Tages abgesperrt wurde. Auch eine Adresse in der Kastanie Alle wurde für kurze Zeit gesperrt.

Frau wurde erstochen

Die Polizei hat die Absperrungen inzwischen aufgehoben. „Die Voruntersuchung hat ergeben, dass die Frau erstochen wurde. Wir befinden uns noch im Anfangsstadium unserer Ermittlungen und können aus ermittlungstechnischen Gründen keine weiteren Einzelheiten nennen“, so der stellvertretende Polizeiinspektor Brian Skovrup Christensen.

Mobile Polizeistation wird aufgebaut

Nachdem sich der mutmaßliche Täter gestellt hat und in Polizeigewahrsam ist, können sich die Bürgerinnen und Bürger sicher in der Gegend bewegen. Die Polizei wird am Sonntag von 10 bis 14 Uhr mit der Mobilen Polizeiwache in Sonderburg präsent sein, um ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Sie wird am Mølledammen 13 bei der Fußgängerzone stehen. Hier haben Anwohnende und andere Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, nach dem Vorfall mit der Polizei ins Gespräch zu kommen.

Die Staatsanwaltschaft beantragte für die weiteren Ermittlungen eine geschlossene Verhandlung. Das Gericht beschloss, diesem Antrag stattzugeben.