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Wohnwagen angezündet und Feuer bei Tankanlage gelegt: Frau und Mann verurteilt

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Am Gericht in Sonderburg ist ein Urteil wegen mehrfacher Brandstiftung in Tingleff und auf einem Campingplatz bei Apenrade gefällt worden.

Erst zwei Wohnwagen auf einem Campingplatz bei Apenrade angezündet, dann in Tingleff Feuer gelegt: Am Gericht in Sonderburg mussten sich eine Frau und ein Mann wegen Brandstiftung verantworten.

Sie muss für ein Jahr und zwei Monate hinter Gitter, er muss sich einer Behandlung unterziehen: Das Gericht in Sonderburg (Sønderborg) hat am Montag eine 35-Jährige und einen 31-Jährigen wegen Brandstiftung verurteilt. Das hat die Polizei für Nordschleswig und Süddänemark bekannt gegeben.

Der Frau waren vier Fälle zur Last gelegt worden, dem Mann zwei. Die 35-Jährige hatte am 17. und 19. September vergangenen Jahres auf einem Campingplatz bei Apenrade jeweils einen Wohnwagen in Brand gesetzt. Ein Wohnwagen wurde dabei komplett zerstört, an mehreren anderen entstand erheblicher Schaden.

Auch in Tingleff Feuer gelegt

Am 3. Oktober hatte die 35-Jährige dann zusammen mit dem Mann versucht, eine Tankanlage in Tingleff (Tinglev) anzuzünden. Der Versuch scheiterte, es entstand nur geringer Schaden. Am selben Tag setzten beide im Ort ein geparktes Auto in Brand.

Personen kamen bei den Taten auf dem Campingplatz und in der Ortsmitte von Tingleff nicht zu Schaden.

Laut Mitteilung der Polizei nahmen sowohl die Frau als auch der Mann das Urteil an. Während die 35-Jährige seit der Festnahme Anfang Oktober in Untersuchungshaft saß, wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt.