Deutsche Minderheit

Wieder volles Haus bei der Weinprobe

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Im vergangenen Jahr befand sich eine ganze Familie unter den Teilnehmenden (Archivfoto).

Die Winzerfamilie kommt am 15. März wieder nach Tondern. Sie sieht mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das vergangene Jahr zurück. Das Wetter machte den Weinbäuerinnen und Weinbauern zu schaffen.

Das unstetige Wetter im Sommer 2024 hat den deutschen und dänischen Winzerinnen und Winzern die Sorgenfalten ins Gesicht getrieben.

Das gilt auch für die Winzerfamilie Scholtes aus Minheim an der Mosel, die seit vielen Jahren ihre Öko-Weine bei Verkostungen in Tondern vorstellen. Am Sonnabend, 15. März, sind Scholtes wieder im Tonderner Schützenhaus zu Gast, wo ihre edlen Tropfen bei Käse- und Schmalzbroten in gemütlicher Runde verkostet werden.

Der BDN Tondern kann als Veranstalter wieder mit 70 Teilnehmenden volles Haus vermelden. Die Weinprobe ist eine seiner beliebtesten Veranstaltungen.

Im Rahmen der Verkostung erzählen Scholtes vom vergangenen Weinjahr und möglichen Herausforderungen. Sie blicken mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf den Weinjahrgang 2024 zurück. Viele Fässer in ihrem Weinkeller seien leer geblieben. Sie wurden nicht gefüllt aufgrund der Frostnächte vom April.

Schlechte Bedingungen – trotzdem perfekte Weine

Mit einem lachenden Auge verkoste man aber den neuen Jahrgang und erfreue sich an den extrem gehaltvollen Gewächsen, die das Weinjahr letztlich hervorgebracht hat, schreibt Familie Scholtes in ihrer Einladung zur diesjährigen Weinprobe in Tondern. Sie seien stolz darauf, die schwierigen Bedingungen mit perfekten Weinen gemeistert zu haben.