Stadtplanung

Wie soll meine Stadt aussehen? Mehr als 130 Menschen mischten mit

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Die Lügumklosteranerinnen und Lügumklosteraner diskutierten engagiert.

Die Kommune Tondern freut sich über das große Interesse der Menschen für den neuen städtebaulichen Plan für Lügumkloster. Viele Vorschläge kamen schon auf den Tisch.

Drei Themen soll der neue, städtebauliche Plan für Lügumkloster umfassen: die physischen Rahmen, kulturelle und naturgegebene Werte sowie die Geschäftswelt und Wirtschaft. An der Ausarbeitung des Plans möchte die Bevölkerung ein Wörtchen mitreden. Das bewiesen mehr als 130 Personen bei einem Bürgertreffen in den Klosterhallen, das der Startschuss für die Planungsphase war.

Den Teilnehmenden wurde Einblick in Städteplanung gegeben. In einem offenen Dialog zwischen den Bürgerinnen und Bürgern wurden danach viele Fragen gestellt und Ideen formuliert.

Dem Publikum wurde eine Teilnahme in einer der Arbeitsgruppen ans Herz gelegt. Dieser Aufforderung kamen viele nach, was von einem großen Willen zeuge, an der Entwicklung der Stadt teilzuhaben, erklärt Stadtplaner Aske Svane Enevold von der Kommune Tondern.

In Gruppen machten sich die Anwesenden Gedanken, wie Lügumkloster noch attraktiver werden kann.

„Die Vorgespräche vor diesem Bürgertreffen deuteten schon auf ein großes Interesse hin. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Erfreulich war auch, dass sich so viele in die Arbeitsgruppen gemeldet haben“, lobt der Stadtplaner.

Die am häufigsten genannten Wünsche waren neue Fahrradwege, beispielsweise Drawitt (Draved) weiter an den Aabenraavej und nach Alsleben (Alslev), und Seniorenwohnungen, berichtet Aske Svane Enevold.

Die gelben und rosa Post-it-Zettel mit Vorschlägen reichten kaum aus.

Einige der weiteren Vorschläge lauteten:

  • Nutzung der alten Mühle als Kulturstätte
  • Übernachtungsmöglichkeiten
  • mehr Licht an den Gehwegen
  • kleine Cafés
  • Geschäftszentren
  • Neue Bauflächen für Wirtschaftsunternehmen
  • eine Skaterbahn
  • mehr öffentliche Toiletten
  • Spielplätze
  • Events

Die Stimmung zeuge von großem Engagement und einer starken lokalen Verankerung. Es herrschte großes Interesse. „Es wurde damit ein solides Fundament für die bevorstehende Gruppenarbeit gelegt“, erklärt Aske Svane Enevold.

Verwurzelung und Vernetzung sind gute Grundlage

Die große Teilnahme zeige deutlich, dass Lügumkloster eine Stadt ist, in der es eine starke Gemeinschaft gibt, und wo man auch ehrenamtlich mitarbeiten will. Dort habe man lange auf den Startschuss gewartet. „Eine starke lokale Verwurzelung und eine gute Vernetzung sind eine gute Grundlage für die weitere Arbeit.“

Die weitere Planung sieht Workshops vor. Danach werden die Arbeitsgruppen in Zusammenarbeit mit der Kommune die Vorhaben priorisieren, erläutert Enevold.

Aske Svane Enevold freut sich über die große Rückendeckung der Bürgerinnen und Bürger.

Wer Interesse hat, in die Arbeit mit einzusteigen, kann sich unter der Mailadresse jomgr@toender.dk anmelden.