Blaulicht

Warnung der Polizei: Betrügerische Aktivität gegenüber älteren Frauen

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Die Polizei warnt erneut vor Betrügerinnen und Betrügern (Symbolfoto).

In vier Fällen wurden Seniorinnen von unbekannten Kriminellen aufgesucht. Bei einem Opfer konnte ein männliches Familienmitglied Schlimmeres verhindern.

Am Montag haben Unbekannte innerhalb von nur zwei Stunden versucht, vier ältere Frauen aus der Kommune Tondern um ihr Geld zu bringen. In zwei Fällen haben die Tatverdächtigen den Seniorinnen sowohl ihre Kreditkarte als auch die entsprechende PIN-Nummer abgeluchst.

Die Polizei geht ganz klar davon aus, dass dieselben Täterinnen und Täter am Werk gewesen sind. Polizeisprecher Chris Thorning Vesterdal forderte am Dienstag andere auf, die gegebenenfalls Ähnliches erlebt haben, sich zu melden.

In einem Fall konnte ein Besucher eines potenziellen Opfers Schlimmeres verhindern. Der Tatort war ein landwirtschaftliches Anwesen am Mårbækvej bei Osterterp (Øster Terp), das von einer älteren Frau bewohnt wird.

Fremder suchte das Weite

Sie hatte Glück. Als ein fremdes Auto plötzlich auf den Hofplatz fuhr, ging ihr Familienangehöriger zu den unangemeldeten Besuchern. Der eine Unbekannte, der ausgestiegen war, erklärte, dass man sich vermutlich verfahren habe, da sie nach einer anderen Hausnummer suchten. Dies konnte kaum sein, da die Hausnummer der Seniorin deutlich platziert war.

Als der Besucher der älteren Frau auf den Unbekannten zuging, suchte dieser das Weite und fuhr in einem schwarzen Kleinwagen (möglicherweise ein Seat Mii) mit hoher Geschwindigkeit vom Hofplatz.

Nobel gekleidet

Der Fremde, der auch angab, von der Bank der Frau zu sein, war zwischen 25 und 30 Jahre alt, 1,80 Meter groß und von normaler Statur. Er trug einen dunklen Mantel, war hellhäutig und nobel gekleidet. Im Auto saß ein Begleiter.

Zwei andere Frauen hatten nicht so viel Glück. Am Ludvig-Andresen-Vej in Tondern (Tønder) schlugen die Betrügerinnen und Betrüger gegen 14.05 Uhr zu. Hier erfolgte die Kontaktaufnahme zu einer 87-Jährigen per Telefon. Sie händigte dem falschen Angestellten ihrer Bank sowohl Kreditkarte als auch PIN-Nummer aus. Einmal wurde Geld von ihrem Konto abgehoben. Auch in diesem Fall soll der Mann 1,80 Meter groß und hellhäutig sein, mit kurzem, schwarzem Haar. Er sprach akzentfrei Dänisch.

Die telefonische Kontaktaufnahme zu einer 92-jährigen Frau in Lügumkloster (Løgumkloster) im Wohnviertel Mølleparken erfolgte um 12.40 Uhr. Doch sie ließ sich nicht auf den Anrufer ein, beendete das Gespräch und rief die Polizei an.

Der vierte Fall ereignete sich um 13.45 Uhr am Straßenzug Nørremark in Lügumkloster. Eine Unbekannte rief die 97-jährige Frau an und kündigte den Besuch ihres Kollegen an. Er verschwand mit der Kreditkarte, mit der einmal Geld vom Konto der Bestohlenen abgehoben wurde. Sie sollte nach mehreren Diebstählen eine neue Kreditkarte haben, wurde der gutgläubigen Seniorin erzählt.