Wohltätigkeitsveranstaltung

Von Dunkelheit zu Licht: Julehjerteby trotzt Regen und veralteter Technik

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Besuchende bei der Weihnachtsstadt der Herzen

Nach einem weihnachtlich kalten Start wurde es in den vergangenen Wochen ausschließlich grau und regnerisch. Für die Apenrader Weihnachtsstadt der Herzen keine gute Kombination. Trotzdem ist der Vorsitzende der Wohltätigkeitsveranstaltung zufrieden mit dem Ergebnis.

„Das Gespräch mit der höheren Macht hat nicht geholfen“, sagt Thomas Uhre. Der Vorsitzende der Weihnachtsstadt der Herzen (Julehjerteby) blickt kurz vor dem diesjährigen Saisonende zurück. Zwei Jahre in Folge war der Dezember meist grau und verregnet: Nicht die besten Voraussetzungen für einen Weihnachtsmarkt – auch wenn er wohltätig ist.

Besonders für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die im Freien gearbeitet haben, war es eine nasse Angelegenheit, fügt Uhre hinzu.

Vielversprechender Start

Freiwillige Helferinnen in ihren Trachten

Zur Eröffnung sah es noch anders aus: Feinstes Winterwetter sorgte für beste Laune, die jedoch schon wenige Tage später zusammen mit dem Wetter umschlug. Trotz des tristen Wetters mit wolkenreichen, grauen und auch verregneten Tagen sei es eine gute Saison, so der Vorsitzende. „Ich habe erlebt, dass sowohl die Gäste als auch die Freiwilligen froh waren und ein Lächeln auf den Lippen trugen“, berichtet Thomas Uhre.

Trotzdem sei man sehr zufrieden. Die Besuchenden sind sogar wieder mit Bussen zur Julehjerteby gefahren. „Wir können bislang nicht abschätzen, wie viele Gäste wir begrüßen konnten, doch den Spenden nach zu urteilen, die wir bekommen haben, hatten wir viele Gäste auf dem Platz.“

Julehjerteby im Dunklen

Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es unterschiedliche Veranstaltungen, darunter Chorauftritte und Gottesdienste.

Es gab jedoch auch Herausforderungen. „Die Lichterketten, die sonst für Beleuchtung sorgten, waren altersschwach. Gleiches galt für den Stromumwandler. So saßen wir fast im Dunkeln. Unsere Elektriker haben zwar gezaubert und in einige Häuser wieder Licht gebracht, doch insgesamt mussten wir auf einige Lichter verzichten“, berichtet er.

Im kommenden Jahr sollen neue Lichterketten angeschafft werden, sodass „die Weihnachtsstadt in weihnachtliches Licht getaucht wird“, sagt er.

Hilfe für Familien in Not

Im kommenden Jahr wird es wieder heller.

Die Weihnachtsstadt der Herzen hilft mit den Spenden auch in diesem Jahr wieder Familien, die sich in finanzieller Not befinden. Am 23. Dezember gibt es ein letztes Mal in diesem Jahr die Chance, sich dort kostenlos ein Süppchen, einen Milchreis, handgemachte Bonbons oder einen heißen Kakao zu holen. Spenden sind willkommen.

In diesem Jahr sind 371.000 Kronen an bedürftige Familien verteilt worden.

Am 23. Dezember ist der letzte „Julehjerteby-Tag“ 2024.

Julehjertebyen