Blaulicht

Vermutliche Brandursache bei der Alten Apotheke ist ermittelt

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In der Nacht zum 14. Februar eilten Feuerwehrleute nach Tondern.

Bei brandtechnischen Untersuchungen am Donnerstag fielen den Brandermittlern Altbatterien in einer Plastikkiste ins Auge. Sie sollen das Feuer im Verwaltungsgebäude ausgelöst haben.

Es scheint nicht gleichgültig zu sein, wie gebrauchte Batterien gelagert werden. Denn solche sind als vermeintliche Brandursache ermittelt worden, nachdem in der Nacht zum 14. Februar ein Feuer im Verwaltungsgebäude und Lager der Alten Apotheke am Hydrovej 5 in Tondern ausgebrochen war. Es entstand hoher Sachschaden.

Polizeisprecher Chris Thorning Vesterdal teilte am Freitag mit, dass am Vortag brandtechnische Untersuchungen vorgenommen worden waren. Dabei fielen den Brandermittlern in einer Plastikkiste gelagerte Altbatterien auf. Das Behältnis stand im Technikraum des Unternehmens, das sich auf den Verkauf von Weihnachtsdeko spezialisiert hat. Diese werden unter anderem in der weit über Tondern hinaus bekannten früheren Apotheke in der Tonderner Fußgängerzone verkauft.

„Es scheint so, als ob die Batterien doch nicht ganz aufgebraucht waren und dass sie noch Spannung enthielten. Sie könnten daher noch entflammbar gewesen sein. Das ist die wahrscheinliche Theorie, von der wir ausgehen“, so der Polizeisprecher.

Übergreifen auf Lager verhindert

Brandleute von den Wehren aus Tondern und Hoyer sowie Personal des Unternehmens konnten das Feuer auch mithilfe von Drohnen auf die Verwaltungsräume begrenzen. Reserven wurden auch von den Feuerwehren aus Osterhoist (Øster Højst) und Lügumkloster (Løgumkloster) angefordert. Feuerwehrleute aus Bredebro eilten mit zusätzlichem Löschwasser nach Tondern.

Dank eines effektiven, fast sechsstündigen Einsatzes konnte ein Übergreifen der Flammen auf das 8.000 Quadratmeter große Lager verhindert werden, schreibt Brand og Redning Sønderjylland. Auch geschlossene Türen trugen zur Schadensbegrenzung bei. Wachpersonal hatte das Feuer entdeckt und Alarm geschlagen. Die Verwaltungsräume wurden gänzlich verwüstet.