Wirtschaft

Über 7 Milliarden Kronen Umsatz: Fleggaard-Konzern im Aufwind

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Der Fleggaard-Konzern mit Sitz in Kollund hat mit seinen verschiedenen Geschäftszweigen mehrere Milliarden Kronen Umsatz gemacht.

Der Grenzhandel trug einmal mehr zu einem guten Jahresergebnis des Fleggaard-Konzerns mit Hauptsitz in Kollund bei. Doch auch andere Sparten des Familienunternehmens waren am Gesamtgewinn in Höhe von 338 Millionen Kronen beteiligt.

7,09 Milliarden Kronen Umsatz, abzüglich der Steuer ein Plus von 337,9 Millionen Kronen. Das sind die Schlüsselzahlen des Fleggaard-Konzerns „Fleggaard Holding A/S“. Das Eigenkapital des Familienunternehmens aus Kollund beträgt 2 Milliarden Kronen. Das geht aus dem Rechenschaftsbericht für das Geschäftsjahr 2023/24 hervor, den der Konzern kürzlich veröffentlichte.

Angesichts des guten Ergebnisses und eines erneuten Umsatzrekordes zieht Konzernchef Jens Klavsen im Bericht eine positive Bilanz:

„Sowohl unser Umsatz als auch unser Gewinn vor der Steuer liegen auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. In Anbetracht, dass es wieder ein Jahr mit Unsicherheiten und unvorhersehbaren Entwicklungen auf den globalen Märkten war und es schwierige Bedingungen in den Ländern gab, an die wir verkaufen, sind wir sehr zufrieden. Wir haben zusammen mit unserer tüchtigen Belegschaft vermocht, die Herausforderungen zu meistern, auf die wir im Geschäftsjahr gestoßen sind.“

Viele Eisen im Feuer

Laut Klavsen hatte der Konzern von seinen breit gefächerten Aktivitäten profitiert. Neben dem Grenzhandel mit Fleggaard- und Calle-Filialen betreibt das Unternehmen Engroshandel und Fahrzeugleasing.

Der Grenzhandel habe sich positiv entwickelt. Es wurden mehr Kundinnen und Kunden und ein höherer Umsatz verzeichnet, so der Konzernchef.

Zum Fleggaard-Konzern gehören verschiedene Tochterunternehmen.

Die Strategie, die Preise bei den rund 4.000 Produkten dauerhaft konstant zu halten nach dem Prinzip „Jeden Tag gleicher Preis“ habe sich ausgezahlt, da die Einsparung im Verhältnis zum Einkauf in Dänemark deutlicher wurde.

„Neben dem Grenzhandel erzielten unsere beiden Großhandelsfirmen Famobra und ASWO wie auch die Leasingsparte ein gutes Jahresergebnis“, so Klavsen.

Konzernchef Jens Klavsen zeigt sich zufrieden mit der jüngsten Jahresbilanz der Fleggaard Holding A/S

Nicht alles lief rund

Herausforderungen hatten hingegen die Tochterunternehmen Dangaard Group (Handel mit Elektronik und anderen Non-Food-Produkten) sowie Click Entertainment (Handel mit Computerspielen, Spielekonsolen etc.) wegen zurückhaltenden Kaufverhaltens der Verbraucherinnen und Verbraucher. Auch die hohen Ausgaben für Fracht und Zinsen wirkten sich laut Klavsen negativ auf das Ergebnis dieser beiden Unternehmen aus.

Der Konzernchef blickt zuversichtlich nach vorn, zumal das neue Geschäftsjahr gut angelaufen ist. „Der Grenzhandel entwickelt sich weiterhin positiv, und es ist ein Aufwärtstrend bei Dangaard und Click Entertainment zu vernehmen.“

Man werde seine Aktivitäten und die Produktpalette weiter ausbauen und erwarte im laufenden Geschäftsjahr ein noch besseres Ergebnis, so Jens Klavsen abschließend.