Ausbildung

UC Syd mit kleinen Fortschritten – ein Studiengang in Gefahr

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Das UC Syd wird laut Rektor Alexander von Oettingen (Foto) verstärkt die Werbetrommel für „Ernährung und Gesundheit“ rühren, um diese Ausbildung zu bewahren.

Die Bewerberzahlen am „University College Syd“ in Hadersleben sind insgesamt leicht gestiegen – um eine Bewerbung. Die Entwicklung bei den einzelnen Studiengängen am Haderslebener Campus zeigt ein gemischtes Bild.

Nach der Auswertung der Bewerbungen über die zweite Zulassungsquote (kvote 2) für das kommende Studienjahr am „University College Syd“ in Hadersleben verzeichnet der Campus einen minimalen Zuwachs. Insgesamt haben 175 Personen eine Bewerbung eingereicht – eine mehr als im Vorjahr.

Kleine Fortschritte in schwierigen Zeiten

„Angesichts der schrumpfenden Jugendjahrgänge und der Abwanderung aus unserer Region bin ich froh, dass wir auch in Hadersleben ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht haben“, kommentiert Rektor Alexander von Oettingen das Ergebnis in einer Presseerklärung.

Positive Trends bei zwei Studiengängen

Als erfreulich bezeichnet der Rektor die Entwicklung bei der Lehramtsausbildung mit zwei zusätzlichen Bewerbungen sowie den Trend bei der Ausbildung zur Fachkraft für medizinische Assistenz nach Startschwierigkeiten. Für einen Studienplatz bewarben sich dort fünf Personen – ein Anstieg von 50 Prozent.

„Dass die Lehrerausbildung stabil bleibt und sogar leicht wächst, ist in Zeiten des Lehrkräftemangels besonders wichtig“, betont von Oettingen.

Rückgang bei „Ernährung und Gesundheit“

Weniger erfreulich sind die Zahlen für den Studiengang „Ernährung und Gesundheit“, dessen Studienbewerbungen von 13 auf 10 Bewerbungen zurückgegangen sind. Der Vorstand des UC Syd hat daher beschlossen, den Studiengang einzustellen, sollte es in der Sommerbewerbungsrunde keine Trendwende geben.

Noch steht laut Rektor nicht fest, wie viele Bewerbungen notwendig sind, um den Studiengang zu retten. „Aber die anhaltend sinkenden Zahlen sind kein gutes Zeichen.“