Kultur

„Teatret Møllen“ im Rampenlicht: Sechs Preisnominierungen

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Theaterdirektor Nikolaj Mineka (Mitte) hat gut lachen: Das Møllen-Theater ist in gleich sechs Kategorien für einen Preis nominiert worden (Archivfoto).

Das Haderslebener Regionstheater „Teatret Møllen“ könnte in der kommenden Woche groß abräumen. Gleich sechs Nominierungen bei den Theaterpreisen des Kulturforums „CPHCulture“ zeugen von einem guten Lauf für das Ensemble von Theaterchef Nikolaj Mineka.

Mit Produktionen wie „Sort Sol – Fladt Land“ und „Omve’n hjemve“ hat „Teatret Møllen“ im vergangenen Jahr Maßstäbe gesetzt. Diese Arbeit zahlt sich nun aus: Das Theater am Haderslebener Mühlenstrom ist in sechs Kategorien für die prestigeträchtigen Auszeichnungen des Kopenhagener Kulturforums „CPHCulture“ nominiert.

„Es ist wunderbar, dass unsere Arbeit gesehen und anerkannt wird“, freut sich Theaterdirektor Nikolaj Mineka: „Die vielen Stunden und Mühen, die wir investiert haben, waren es definitiv wert.“

Vielfältige Nominierungen

Die Vorstellung „Sort Sol Fladt Land“ könnte als „Theaterkonzert des Jahres“ bei der Kulturgala abräumen.

Im Fokus steht die Produktion „Sort Sol – Fladt Land“, die als „Årets Teaterkoncert“ nominiert ist. Auch die Zusammenarbeit mit Nordschleswigs Jugendtheater, „Æ Teater“, bei „Omve’n hjemve“ findet Anerkennung: Die künstlerische Leiterin Linnea Fabricius könnte „Årets Sanger“, Sängerin des Jahres, werden, während Bühnenbildnerin Andrea Lindeneg für ihre Szenografie in derselben Produktion auf der Liste für „Årets Scenografi“ steht.

Ferner beeindruckte Regisseur Rasmus Ask die Jury mit seiner Arbeit an drei Produktionen, darunter „Sangen om Oda og Anton“: Er ist als „Årets Iscenesætter“ (Dramaturg des Jahres) nominiert worden. Schauspieler Asbjørn Hays Thøgersen könnte mit seinem Auftritt in „Sort Sol – Fladt Land“ den Preis für „Årets Gennembrud“ (Newcomer des Jahres) gewinnen.

Regisseur und Dramaturg Rasmus Ask hat ebenfalls gute Chancen für einen Platz auf dem Siegertreppchen (Archivbild).

Spannung bis zur Preisverleihung

Am 2. Februar gibt das Kulturforum das Ergebnis bekannt. Bis dahin bleibt es für Mineka und sein Team spannend: „Wir werden auf jeden Fall mitfiebern, wenn die Gewinner gekürt werden.“