Gesellschaft

„Tatort Christkirche“: Polizei und ihre vierbeinigen Spürnasen in Aktion

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Die Christkirche wird in der kommenden Woche Schauplatz einer Polizeiübung sein (Archivfoto).

In der Kirche schnüffeln sich Polizeihunde zu Rauschgift, Menschen und Sprengstoff. Neugierige können der Übung beiwohnen.

Die Tonderner Christkirche wird am kommenden Dienstag, 25. März, mit ungewöhnlichem Leben erfüllt. Wer sieht, dass in den frühen Morgenstunden Polizistinnen und Polizisten mit ihren Hunden in das Gotteshaus gehen, sollte nicht gleich Böses befürchten.

Der „Besuch“ der Ordnungshüterinnen und Ordnungshüter ist einer Übung geschuldet, die vom Tonderner Kirchengemeinderat genehmigt worden ist, erklärt der Kirchenwart der Gebäude der Tonderner Kirchengemeinde, Jørn Vestergaard.

Zuschauende dürfen in die Kirche

Die Übung wird nicht hinter verschlossenen Türen stattfinden. Vielmehr können sich auch Neugierige zum „Tatort“ begeben, denn die Hunde müssen bei solchen Aktionen damit zurechtkommen, dass fremde Menschen vor Ort sind.

Als Requisiten hat sich die Polizei um Authentizität bemüht. So wurde gefragt, ob die Kirche ein ausgedientes Gesangbuch oder eine Bibel zur Verfügung stellen könne, in denen in zerfleddertem Zustand Drogen und Rauschgift versteckt werden können. Dieser Wunsch wurde der Polizei allerdings nicht erfüllt.

Gemeinderatsmitglied Jørn Vestergaard fand in seinem privaten Bestand ein Gesangbuch, das er entbehren konnte. Der Polizei ist der richtige „Duft“ wichtig.