Projektförderung

Riesenfreude in Renz: Großer Zuschuss für die Lokalhistorie

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Ruth Christensen, treibende Kraft des Renzer Grenzmuseums und des lokalhistorischen Archivs, kann sich im Namen der ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen über eine Förderung freuen (Archivfoto).

Bei der jüngsten Ausschüttung des Fördertopfs „Norlys Vækstpulje“ hat Renz eine stattliche Summe für das lokalhistorische Archiv im örtlichen Museum erhalten. Dort ist die gesamte Geschichte des Buhrkaller Kirchspiels zu finden.

„Das freut uns natürlich sehr, denn es steht einiges an“, so die Reaktion von Ruth Christensen auf den Zuschuss aus dem „Norlys Vækstpulje“. Christensen ist Vorsitzende des lokalhistorischen Archivs und des Grenzmuseums in Personalunion und kann nun mit einer stattlichen Summe planen. 150.000 Kronen fließen aus dem Norlys-Fördertopf für Projekte in Ortschaften.

„Es ist der Maximalbetrag, den Norlys an Projekte ausschüttet. Wir sind einige der wenigen, die diese Summe erhalten, und das sehen wir als Bestätigung für unseren Einsatz“, so Christensen.

Das gesamte Kirchspiel künftig in Renz

Der Zuschuss kommt nicht dem Museum zugute, sondern dem Archiv, das im selben Gebäude untergebracht ist und von Ehrenamtlichen gepflegt und ergänzt wird, wenn neues Material auftaucht: „Wir haben das komplette lokalhistorische Archiv des Kirchspiels Buhrkall übernommen, das bislang in Tingleff (Tinglev) war. Dafür muss umgeräumt und zusätzlich Platz geschaffen werden.“

„Familien und andere Interessierte können immer dienstags im Archiv auf die Suche gehen“, erwähnt Christensen. Von 9 bis 12 Uhr ist das Material zugänglich. Lediglich im Juli hat das Archiv geschlossen.

Auch der Knivsberg und der SV Tingleff unter den Empfängern

Der Energie- und Telekommunikationsanbieter Norlys schüttet dreimal im Jahr Gelder aus, verteilt auf Projekte der verschiedenen Regionen. Die Gesamtsumme liegt laut Norlys jährlich bei 50 Millionen Kronen.

Bei der ersten Zuschussrunde dieses Jahres sind in der Region Süddänemark knapp 7 Millionen Kronen an 135 Projekte vergeben worden.

Freuen können sich auch Vereine und Institutionen der deutschen Minderheit. Unter den Empfängern ist neben der Bildungsstätte Knivsberg (46.500 Kronen für ein Trinkwasserprojekt) auch die Tischtennissparte Ü60 des SV Tingleff. Die Abteilung um Spartenleiter Bent Holt hat 12.000 Kronen für den Trainingsbetrieb zugesprochen bekommen.