Gesellschaft

Rat möchte neuen Namen, um Verwechslungen auszuschließen

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Dass Seniorinnen und Senioren körperlich fit sind, wird in der Turnhalle der Deutschen Schule Lügumkloster bewiesen. Wer sich für die Belange älterer Menschen interessiert, kann sich im Seniorenrat engagieren (Archivfoto).

„Ælderådet" hat Probleme, die 13 Sitze zu besetzen. Daher wird über eine drastische Verkleinerung diskutiert. Das Gremium ist davon aber nicht begeistert. Der Stadtrat bezieht am Mittwoch Stellung.

Das war wohl doch eine zu drastische angestrebte Verkleinerung des Seniorenrats (Ældrerådet) in der Kommune Tondern. Das Gremium hat Probleme, die 13 Sitze zu besetzen. Außerdem wurden nicht ausreichend Nachrückerinnen und Nachrücker gewählt. Dieses kam in der laufenden Wahlperiode zum Tragen, als in drei der sechs Bezirke der Kommune keine stellvertretenden Kräfte eingesetzt werden konnten. Die Kommune glaubt, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.

Daher hat der Seniorenrat über eine Reduzierung auf sieben Plätze diskutiert. Diese Lösung hielt der Rat dann doch für zu drastisch und will die Größe des Rats beim heutigen Stand belassen.

Die kommunale Verwaltung schlägt dem Stadtrat aber dennoch vor, an dem Vorschlag mit sieben Mitgliedern festzuhalten. Die Politikerinnen und Politiker kommen am Mittwoch, 30. April, zusammen.

Die Streichung von sechs Sitzen hat schon im Vorfeld für Diskussionen gesorgt, bestätigte Bürgermeister Jørgen Popp Petersen (Schleswigsche Partei). Er geht daher davon aus, dass das Thema auch bei der Ratssitzung am Mittwochabend diskutiert wird. „Daher wird es vermutlich zu einem Änderungsvorschlag kommen“, vermutet Popp Petersen.

Wie werden die 13 Sitze jetzt verteilt?

Nach der jüngsten Kommunalreform stehen den früheren sechs Kommunen je nach Einwohnerzahl entsprechend viele Sitze zu:

Bei sieben Sitzen würde die Verteilung so aussehen:

Das beratende Gremium für Themen, die Personen von 60 Jahren und älter betreffen, will sich auch umbenennen lassen, um eine Verwechslung mit der Organisation „Ældresagen“ zu verhindern. Er will jetzt „60+ Seniorråd“ heißen.

Die Wahl zum Seniorenrat findet am 18. November statt.

Der neue Seniorenrat wird am Dienstag, 18. November, gewählt.