Lokale Wirtschaft

Polizeistation steht zum Verkauf und Familienunternehmen mit neuer Leitung

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Eine Anlage bei Rimeco verarbeitet alte Kabel so, dass das Metall weiterverkauft werden kann.

Erst vor wenigen Monaten ist die Polizeistation am Haderslevvej verkauft worden. Jetzt steht auch das neue Gebäude beim Makler im Katalog. Außerdem ist das Apenrader Recyclingunternehmen Rimeco in neue Hände gekommen. Und es gibt weitere Neuigkeiten aus der Gewerbewelt in der Kommune.

Nachdem das Apenrader Familienunternehmen Rimeco 2022 wieder in die Hand der Familie Riggelsen zurückgekehrt war, gab es Unruhen in der Leitung. Der eingesetzte Direktor Klaus Peter Riggelsen trat im August 2024 nach Streitigkeiten über die Führung aus dem Unternehmen aus. Vater Peter Riggelsen kaufte die Anteile seines Sohnes und übernahm wieder die Leitung des Unternehmens als geschäftsführender Direktor.

Im Februar dieses Jahres trat Peter Riggelsen schließlich aus dem Vorstand aus. Das berichtete „JydskeVestkysten“. Ninna Overgaard Hansen ist neue Vorsitzende und gleichzeitig Finanzdirektorin. Ob Peter Riggelsen das Unternehmen verkaufen werden, sei offen.

Rimeco hat sich auf das Recycling von Metall spezialisiert.

Immobilie mit Polizeistation steht zum Verkauf

Das Gebäude an der H. P. Hanssens Gade 23 steht zum Verkauf. Die Apenrader Polizeistation hat dort das Erdgeschoss gemietet. Im ersten Stock ist die Glad Stiftung beheimatet.

Für 27,5 Millionen Kronen steht die Immobilie beim Makler im Katalog. Besitzer ist ein Investor aus Horsens, wie aus den Grundbucheinträgen zu ersehen ist. Die staatliche Baubehörde hat Vorkaufsrecht.

Kohbergs Japan-Abenteuer stoppt

Henrik Kohbergs Unternehmen „Scandinavian Living Company“ musste Konkurs anmelden. Das berichtete „JydskeVestkysten“.

Der Apenrader hatte die Firma in Dänemark als 23-Jähriger übernommen und expandierte nach Japan. 2022 wurde eine Filiale in Tokio eröffnet. Kohberg zog samt Familie dorthin.

Von dem Konkurs sind sowohl die dänischen als auch die japanischen Unternehmensteile betroffen. Kohberg selbst gibt an, eine schlechte Wachstumsstrategie verfolgt zu haben, was in Kombination mit der schwachen japanischen Währung zum Konkurs geführt hat.

Henrik Kohberg wird mit seiner Familie zurück nach Apenrade ziehen, kündigte er an.

Immobilie am Kystvej in neuen Händen

Der Apenrader Rohstofflieferant E. Krag Råstoffer mit Sitz am Apenrader Hafen zieht bald um. Das Unternehmen hat die Immobilie am Kystvej 18 gekauft, wo bis zum vergangenen Jahr der Breitensportverband DGI seinen Sitz hatte.

Das Unternehmen ist gewachsen und benötigt mehr Platz für Mitarbeitende, erklärt Direktor Lars Krag Andersen den Schritt.

Café Storm mit neuem Besitzer

Das Apenrader Café Storm ist in neue Hände übergegangen. Der bisherige Inhaber Stefan Petersen hat den Gastro-Betrieb vor zwölf Jahren gegründet und ihn jüngst an seinen Mitarbeiter Milad Fazli verkauft. Petersen wird dem neuen Chef vorerst noch zur Seite stehen, bis dieser dann das Ruder voll übernimmt. Der Kaufvertrag wurde im Februar unterschrieben.

Fazli arbeitet seit etwa zwei Jahren in dem Betrieb.