Leserinnenbeitrag

Mit dem Sozialdienst Tondern auf Ausflug in die Alpen

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Der Sozialdienst Tondern besuchte das Industriemuseum in Kupfermühle.

In die Berge hat man sich nicht begeben, ist aber in Richtung Niehuuser Alpen bei Harrislee gefahren. Ziel des Ausflugs war das Industriemuseum in Kupfermühle.

Natürlich nicht in die Alpen – der Sozialdienst Tondern war nur in den Niehuuser Alpen und hat sich das Industriemuseum in Kupfermühle (Kobbermølle) angesehen. Nach einer gemütlichen Kaffeestunde im Café Lafe begann eine interessante Führung durch das vielseitige Industriemuseum.

Nach 350 Jahren mit der Produktion von Kupferblechen und anderen Folgeprodukten wurde das Werk 1962 geschlossen. Die wechselhafte Geschichte des Grenzlandes spiegelt sich im Museum eindrucksvoll wider. Dank privater Initiativen wurde 1997 in drei restaurierten Hallen ein lebendiges Museum eröffnet, zu dem auch die alten gelben Arbeiterhäuser gehören.

Vor über 400 Jahren wurde ein wasserradbetriebenes Hammerwerk zur Verarbeitung von Metallen aufgebaut, dass das Herzstück einer wachsenden Industrieanlage und des nach ihm benannten Ortes Kupfermühle wurde. In den historischen Hallen des Kupfer- und Messingwerkes wird seit 2014 die regionale Industriegeschichte präsentiert.

In den gelben Häusern wohnten die Angestellten des Werks. Sie sind eine der ältesten Arbeitersiedlungen Nordeuropas.

Es wurde gefachsimpelt, wie man Kupfer am besten putzt und der ein oder andere Gegenstand aus Kinderzeiten wurde bewundert. Die schöne Lage an der Krusau (Krusaa) mit dem Mühlrad und das sonnige Wetter trugen zu einem gelungenen Ausflug bei.

Die Gäste aus Tondern erkannten Gegenstände aus ihren eigenen Elternhäusern wieder.

Nächste Veranstaltung: Gemütlicher Nachmittag

Als nächstes lädt der Sozialdienst Tondern zu einem gemütlichen Nachmittag am 23. April um 15 Uhr ins Brorsonhaus ein. Es soll Zeit zum Kaffeetrinken und Schnacken sein und die Fotos der letzten zwei Jahre unserer Aktivitäten werden gezeigt.

Kaffeetrinken darf bei den Ausflügen nicht fehlen.
Der Rumpf des Dreimasters ist aus Kupfer gearbeitet.

Hinweis

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