Stadtgestaltung

Millionen-Angebot für Schwimmhalle am Krankenhaus

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Eskil P. Lund, Partner und Hauptinvestor von „Udsigten Haderslev ApS“, und Kristin Arendt, Direktorin von „Sax Ejendomme“, vor dem ehemaligen Krankenhaus in Hadersleben, für das sie ambitionierte Ideen haben. Am Dienstag haben sie dem Kommunalparlament ihre Vorschläge präsentiert.

Die Eigentümergesellschaft des ehemaligen Krankenhauses hat viel vor: Jetzt hofft sie auf politischen Goodwill. „Udsigten Haderslev“ möchte die kommunalen Pläne für eine Schwimmhalle um einen Wellness-Bereich mit allem Drum und Dran erweitern und legt dafür 30 bis 40 Millionen Kronen auf den Verhandlungstisch.

Mit ihrer Idee bringt die Eigentümergesellschaft „Udsigten Haderslev ApS“ kurz vor den kommunalen Haushaltsgesprächen Bewegung in die Diskussion um die Zukunft des Standorts für eine neue Halle samt 25-Meter-Becken in einer der besten Lagen der Domstadt.

Die Pläne könnten kaum ambitionierter sein: Auf dem Gelände des früheren Krankenhauses soll eine moderne Schwimmhalle entstehen – samt Erlebnisbecken, Babybecken, zwei Warmwasserbecken und mehreren Rutschen. Für die Wellness- und Fitnessbereiche verspricht die Investorengesellschaft „Udsigten Haderslev ApS“, 30 bis 40 Millionen Kronen auf den Tisch legen zu wollen. Geld genug für ein Café, Vereinsräume und moderne Umkleiden. Das ist der Plan.

Eigentümergesellschaft stellt Projekt vor

Überdies soll die Kommune Hadersleben den Komplex kostenfrei nutzen dürfen. Auch Erweiterungen für weitere kommunale Zwecke seien möglich, stellt die Eigentümergesellschaft in Aussicht. Sie hat dem Haderslebener Kommunalparlament im Vorfeld der Tagung des Finanzausschusses am Dienstag ihre Ideen vorgestellt, wie Kristin Arendt von der Investorengruppe und Direktorin von „Sax Ejendomme“ sagt.

Konzept setzt auf Vielfalt

Die Investorengruppe hat ihre ursprünglichen Ideen angepasst. Die Halle soll nicht mehr unter dem Dach des Krankenhauses im Parterre entstehen, sondern in Verlängerung des Gebäudes. Das Erdgeschoss ist dem Wellness-Bereich samt Café vorbehalten.

Das Konzept setzt auf breite Nutzung: Familien mit Kindern, Sporttreibende, Menschen mit Behinderung und Vereine sollen dort Angebote finden, verdeutlicht die Präsentation des Vorhabens. Diese sieht 4.300 Quadratmeter für Schwimmbad, Wellness und Fitness vor.

Im Fitnessbereich stehen laut Skizze 800 Quadratmeter zur Verfügung. Ein Foyer soll dort entstehen, wo heute Parkplätze sind. Die Schwimmhalle wird laut Skizze neben dem Gebäude entstehen – in Verlängerung des Wellness-Bereiches, der unter dem Dach des früheren Krankenhauses angesiedelt ist.

Partnerschaft mit erfahrenem Betreiber

Die Investorengruppe schlägt der Kommune verschiedene öffentlich-private Modelle für den Bau und Betrieb vor.

„Wir haben kompetente Partner gefunden, die imstande sind, die Schwimmhalle zu betreiben“, sagt Eskil P. Lund, Partner und Hauptinvestor von „Udsigten Haderslev ApS“. Damit könne man bisherige Wünsche übertreffen und weitere erfüllen.
Die Investorengruppe hat zu diesem Zweck das Betreiberunternehmen „Water og Wellness Randers“ mit ins Boot geholt.

Haderslebener Stadtteil am Damm

Auch der Damm ist Teil des Projekts: Die Gruppe plant eine Marina für Kanus und Ruderboote, ein Bootshaus für das Dammboot, Grillplätze und ein Klubhaus. Neue Wohnungen und Gastronomie sollen das Angebot ergänzen.

Alle Interessierten, die sich einbringen möchten, können dies tun: Am 27. August ab 17.30 Uhr lädt die Eigentümergesellschaft im Krankenhaus zur Gründungsversammlung des Vereins „Udsigtens Venner“ ein.

Zur Anmeldung geht es hier.