Grenzkontrolle

Junger Schulschwänzer aus Kiel wollte nach Dänemark

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Bis nach Tondern schaffte es der 14-jährige Ausreißer nicht.

Für den 14-Jährigen war in Süderlügum aber Endstation. Die Bundespolizei nahm ihn in ihre Obhut. In Kiel wurde nach dem Jungen gesucht.

Erst am 28. Juli beginnen in Schleswig-Holstein die Sommerferien. So lange wollte ein 14-Jähriger aus Kiel scheinbar nicht warten und schwänzte die Schule. Er machte sich auf den Weg nach Dänemark. Doch Süderlügum (Sønderløgum) war die Endstation seines Trips, den er mit einem Deutschlandticket per Bahn unternahm. Zu Hause wurde eine Suchaktion gestartet.

Am Haltepunkt Süderlügum fiel der Bundespolizei der allein reisende Junge auf. Auf Befragung der Beamten gab der 14-Jährige an, schulfrei zu haben, und er wollte mal sehen, was in Dänemark so los sei.

Polizeiliche Recherchen ergaben, dass der Junge von Kiel mit dem Zug über Husum nach Niebüll gefahren war, um von dort weiter nach Tondern (Tønder) zu reisen.

Die Polizei nahm Kontakt zum Vater auf. Es stellte sich heraus, dass der Junge kein Schulfrei hatte und man ihn schon den ganzen Vormittag suchte.

Die Beamtinnen und Beamten nahmen den Schulschwänzer in ihre Obhut und organisierten die Abholung des Jungen, heißt es in einer Presseerklärung der Bundespolizeiinspektion Flensburg.