Wirtschaft

Industriebäckerei Kohberg steigert ihren Gewinn

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Søren Bender Egesborg ist seit Ende 2023 Direktor von „Kohberg Bakery Group“ und kann sich über eine positive Jahresbilanz freuen.

Nach einer Durststrecke mit überschaubarem Plus ist das Unternehmen Kohberg Bakery Group in eine vielversprechende Gewinnzone zurückgekehrt. Im Geschäftsjahr 2024 gab es ein Plus von 54,7 Millionen Kronen, wozu laut Firmenleitung ein Faktor wesentlich beigetragen hat.

Ein Plus von 33 Millionen Kronen im Jahre 2023 hat der Brot- und Teigwarenhersteller „Kohberg Bakery Group“ mit Hauptsitz in Bollersleben bei Tingleff (Tinglev) im vergangenen Jahr noch einmal steigern können. Ein Plus von 54,7 Millionen Kronen steht laut dem Rechenschaftsbericht zu Buche, der kürzlich veröffentlicht wurde.

Der Umsatz des Ende der 60er-Jahre von Alfred Kohberg gegründeten und später von der Tingleffer Familie Fogtmann übernommenen Unternehmens stieg von 966 Milliarden auf 968 Milliarden Kronen.

„Wir sind mit dem Jahresergebnis zufrieden, das uns die Grundlage gibt, eine Reihe langfristiger Investitionen zu tätigen, die die Zukunft von Kohberg sichern sollen“, so das Fazit von Bakery-Group-Direktor Søren Bender Egesborg, der die Leitung des Unternehmens Ende 2023 übernahm.

„Kohberg Bakery Group“ hat Produktionsstätten am Gründungsstandort Bollersleben sowie in Hadersleben (Haderslev) und in Taastrup auf Seeland. Das Unternehmen beschäftigt 441 Mitarbeitende.

Kundschaft in Australien und Asien

Wie es im Bericht weiter heißt, hat das Interesse im Ausland an Kohberg-Waren zum guten Ergebnis beigetragen. Vor allem in Australien und in Asien sei ein einträglicher Exportmarkt für Brot- und Süßteigwaren aufgebaut worden.

„Im Ausland ist man auf unsere gute dänische Handwerkskunst aufmerksam geworden, und das hat die Türen geöffnet, um weitere Exportmärkte zu erschließen.“ Der Wettbewerb auf dem dänischen Brotmarkt sei nach wie vor hart. Mit dem Ausbau der Exportaktivitäten „werden wir auf Sicht weniger verwundbar“, so Egesborg, der den Erfolg den vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zuschreibt, die im Durchschnitt mehr als zehn Jahre bei Kohberg beschäftigt sind.

Für das laufende Jahr erwartet die Firmenleitung ein noch besseres Ergebnis. Prognostiziert wird ein Gewinn zwischen 68 und 78 Millionen Kronen bei einer Umsatzsteigerung von 5 bis 10 Prozent.