Kultur und Freizeit

Impressionen vom Ringreiter- und Dorffest in Tingleff

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Der traditionelle, bunte Umzug durch den Ort zog wieder viele Schaulustige an.

Ein wechselhaftes Wetter erlebte das diesjährige Dorffest. Während es beim stimmungsvollen Umzug durch den Ort noch trocken war, mussten die Teilnehmenden des Ringreitens mit Regen kämpfen.

So schlimm wie beim weltbekannten Wacken Open Air in Schleswig-Holstein wurde es zum Glück nicht: Dem Dorffest in Tingleff blieb eine Matschschlacht erspart. Es fiel zwar auch in Tingleff vereinzelt Regen – viele Aktivitäten, darunter der stets mit Spannung erwartete Festumzug entlang der Hauptstraße, erwischten aber ansprechendes Wetter.

Leidtragender war das Ringreiten am Sonntag. Einsetzender Regen machte den Wettkampf etwas ungemütlich und hatte Einfluss auf das Publikumsinteresse, das sich zumindest anfangs in Grenzen hielt.

54 Reiterinnen und Reiter gingen an den Start. „Wir hatten etwa 50 erwartet und waren somit im Soll“, bilanziert Ringreitervereinsvorsitzender Thomas Møller Jensen.

Er zeigt sich im Namen des Organisationskomitees mit dem Verlauf der dreitägigen Veranstaltung und der Resonanz im Großen und Ganzen zufrieden. Für die große Dorffestsause im Zelt „hatten sich 280 Bürgerinnen und Bürger angemeldet. Die Stimmung war gut, wie auch bei den anderen Aktivitäten“, so das Fazit von Møller Jensen.

Lokalmatador Peter Blume hat Momente von der diesjährigen Veranstaltung mit der Kamera eingefangen.

Reger Betrieb herrschte am Sonnabend auf dem Festplatz am Flensborglandevej.
Ganz unterschiedliche und zum Teil ausgefallene Fahrzeuge nahmen am Umzug teil.
Waren beim Dorffest von einem alten Cadillac angetan und ließen sich gern damit abbilden: Henrik Holm aus Tingleff und Hinrich Jürgensen aus Gaardeby.
Auf dem Festplatz war auch dieses alte Gefährt mit Holzfelgen zu bestaunen.
Bevor die reitende Zunft an der Reihe war, versuchten sich Autofahrende beim Ringstechen.
Die Reiterinnen und Reiter hatten mit widrigen Wetterverhältnissen zu kämpfen.