Archäologie

Hedegård: Neue Funde und alte Geschichten aus der Eisenzeit

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Am 27. März gibt es ein Wiedersehen mit dem Archäologen Orla Madsen, der viele Jahre die Archäologie in Hadersleben geleitet hat.

Ein archäologischer Fund von Rang: Die Siedlung Hedegård in Mitteljütland fasziniert seit Jahrzehnten. Am 27. März gewährt der Archäologe Orla Madsen in Hadersleben Einblicke in die neuesten Erkenntnisse – und wie sie unser Geschichtsverständnis revolutioniert haben.

Am Donnerstag, 27. März, hat das Publikum in Hadersleben die Gelegenheit, tief in die Geschichte einzutauchen. Zugleich gibt es ein Wiedersehen mit dem früheren Leiter der Archäologie in Hadersleben: Forscher Orla Madsen berichtet ab 19 Uhr im Museum Sønderjylland Archäologie an der Dalgade über Hedegård, die Siedlung aus der Zeit um Christi Geburt.

Festung mitten im Dorf

Hedegård, gelegen in Mitteljütland, ist seit den 1980er-Jahren bekannt, doch erst 2015 haben geophysikalische Untersuchungen eine große Befestigung mitten im Dorf zutage gefördert. Es war eine Entdeckung, die das Geschichtsverständnis revolutioniert hat, so der Archäologe in der Ankündigung.

Neue Erkenntnisse

Ein Fund vom Hedegård: die Dolchscheide

Neben bekannten Funden wie einer römischen Dolchscheide stehen die neuesten Ausgrabungen aus dem vergangenen Jahr im Mittelpunkt – sowie die Bedeutung Hedegårds für die Geschichtsforschung.

Eintrittskarten gibt es online oder vor Ort. Mitglieder von „Sønderjyllands Amatørarkæologer“ haben freien Eintritt, benötigen aber eine Reservierung.