Arbeitsmarkt

Freizeitjobs unter Jugendlichen in Tondern besonders beliebt

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Haüfig arbeiten die Jugendlichen in Supermärkten (Symbolfoto).

Immer mehr junge Menschen gehen neben der Ausbildung einer Arbeit nach. Die Kommune Tondern zählt in dieser Hinsicht zu den Spitzenreiterinnen in Dänemark. Die übrigen drei nordschleswigschen Kommunen liegen um den Landesdurchschnitt.

Deutlich mehr Jugendliche gingen 2023 jobben als noch fünf Jahre zuvor. Das zeigen neue Zahlen von „Danmarks Statistik“.

Besonders in der Kommune Tondern (Tønder) sind Freizeitjobs populär. Ganze 44 Prozent der 13- bis 17-Jährigen hatten 2023 eine Arbeit. Damit zählt die Westküstenkommune landesweit zu den Spitzenreiterinnen. Nimmt man die beiden Kleinstkommunen Læsø und Fanø aus, liegen nur die Jugendlichen Varde und Ringkøbing-Skjern höher.

Laut Chefkonsulentin Pernille Stender von „Danmarks Statistik“ haben die drei Kommunen den höchsten Anteil von Jugendlichen mit einem Job, wenn man einen fünfjährigen Zeitraum betrachtet. Alle drei sind ländliche Kommunen an Jütlands Westküste.

Die Kommunen Sonderburg (Sønderborg) und Apenrade (Aabenraa) liegen mit 36 Prozent beim Landesdurchschnitt, Hadersleben (Haderslev) rangiert mit 34 Prozent ein wenig niedriger. In der Hauptstadtkommune Frederiksberg haben lediglich 29 Prozent eine Arbeit.

Landesweit ist der Anteil der Jugendlichen mit einem Job von 2019 bis 2023 um 7,5 Prozent gestiegen. Dabei liegen die Mädchen mit 36,7 Prozent höher als die Jungen mit 34,6 Prozent. Die Jungen haben jedoch im Laufe der fünf Jahre deutlich aufgeholt.

Am häufigsten gehen die 17-Jährigen einer Arbeit nach. Hier sind es mehr als 60 Prozent. Den größten Anstieg hat es unter den 15-Jährigen gegeben. Besonders beliebt sind Jobs in Supermärkten und Restaurants sowie das Austragen von Zeitungen oder Werbung.

„Danmarks Statistik“ registriert die Jugendlichen als beschäftigt, wenn sie innerhalb von einer Woche mindestens eine Stunde gearbeitet haben. Laut der Statistikbehörde arbeitet der überwiegende Anteil der 13- bis 17-Jährigen neben einer Ausbildung, es ist also von einem Freizeitjob die Rede.