Hochwasserschutz

Feuerwehrleute sicherten Süderau vor dem „Überlaufen“

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DIe Feuerwehrleute legten Sandsäcke an der Süderau.

Am Mittwoch wurden in Mühlenhaus Sandsäcke als Hochwasserschutz verlegt, da die Au drohte, über ihre Ufer zu treten. Doch der Einsatz war nur eine vorbeugende Maßnahme.

Um das Gebiet entlang der Süderau (Sønderå) bei Mühlenhaus zu sichern, wo der Wasserlauf nach viel Regen und Sturm zu Wochenbeginn drohte, über die Ufer zu treten, mussten die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren aus Tondern (Tønder) und Hoyer (Højer) ran. Mittags drohten weitere Überschwemmungen, denn das Wasser war bereits über das Ufer geschwappt.

Die Feuerwehren sicherten das Ufer mit Sandsäcken, während die kommunale Wasserlaufabteilung nicht nur dort, sondern das ganze Auensystem in der ganzen Kommune und die Binnendeiche im Auge behielt. Selbst bei der Öffnung der Schleuse dürfte es längere Zeit dauern, bis ein normaler Wasserstand hergestellt ist, schreibt Brand og Redning auf Facebook.

Bis auf den Einsatz an der Süderau seien weitere Aktionen nicht nötig gewesen. „Dort legten wir eigentlich auch nur vorbeugend Sandsäcke aus, damit es nicht zu mehr Überschwemmungen als nötig kam. Wir haben alles unter Kontrolle. Zudem fällt der Wasserstand auch wieder“, erklärt die für Hochwasser zuständige Susanne Becker Nielsen von der Tonderner Kommune.

Bis zum Rand voll und etwas mehr: Der kleine Anlegehafen bei Legan.

Dass es nicht zu größeren Problemen kommt, sei den Binnendeichen entlang der Wasserläufe zu verdanken. „Daher gilt unser besonderes Augenmerk dem Wasserstand an diesen Deichen“, führt sie weiter aus.

Vor fünf Jahren mussten die Feuerwehrleute Mitte Oktober auch in Aktion treten und schleppten Sandsäcke beim Lindschauer Mühlenstrom bei Mögeltondern (Møgeltønder). Auch in diesem Fall handelte es sich um eine vorbeugende Maßnahme, um den Deich nach großen Niederschlagsmengen zu entlasten, bevor der Schutzwall beschädigt wurde. Damals ähnelten die umliegenden Felder schon einer Seenlandschaft, denn es war ein kleines Loch im Deich entstanden.

Bis an die historische Brücke reichte das Wasser am Mittwoch.