Blaulicht

Familie des auf Röm Vermissten bittet um Hilfe

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Dennis Kuban verschwand wenige Tage vor Weihnachten.

Seit Weihnachten ist Dennis Kuban aus Frankfurt verschwunden. Seine Spur führte auf die Insel. Mehrere Suchaktionen der Polizei endeten ohne Erfolg. Nun bitte die Ehefrau um Unterstützung.

„Wir brauchen bitte dringend noch einmal eure Unterstützung.“ Mit diesem Appell wendet sich Sandra Kuban aus Frankfurt auf Facebook an die Öffentlichkeit. Sie vermisst seit Weihnachten ihren Mann Dennis, der zwei Tage vor Heiligabend verschwunden war. Die Familie beschreibt Dennis Kuban als depressiv veranlagt.

Sein Auto wurde am 24. Dezember abgeschlossen in Havneby gefunden. Seitdem wird auf Röm (Rømø) nach dem 43-Jährigen gesucht.

Die Polizei hatte aus der Luft, auf dem Wasser und an Land nach dem Vermissten gesucht. Die letzte Suchaktion fand am 10. Januar statt, wobei sich die Suche auf den Hafenbereich begrenzte. Auch diese Aktion, bei der auch Leichenspürhunde eingesetzt wurden, verlief erfolglos.

Sandra Kuban bittet nochmals, nach ihrem Mann Ausschau zu halten und bei Hinweisen bei der dänischen Polizei (114) anzurufen. Von dieser Stelle waren Sommerhausbesitzerinnen und -besitzer am 8. Januar aufgefordert worden, in ihren Ferienhäusern nachzuschauen, ob sich der Vermisste dort gegebenenfalls aufhielt.

Jeder kleine Hinweis könne der Familie helfen, schreibt Sandra Kuban. Sie fordert andere Facebook-Nutzende auf, ihren Beitrag zu teilen und dankt denjenigen, die ihren Mann gesehen und dies der Polizei mitgeteilt haben.

Ein Augenzeuge will den Vermissten nach seinem Verschwinden im Supermarkt Brugsen in Havneby gesehen haben, wie die Polizei vor rund zwei Wochen mitteilte.

Der 43-Jährige trug bei seinem Verschwinden eine schwarze Jacke, einen mintgrünen Hoodie, dunkle Jeans und graue Schuhe. Er ist 1,78 Meter groß und hat braune Haare.