Vereinsleben

Erster „Paddelstich“ für „Haus des Wassersports“

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Es sei ein weiter Weg gewesen, sagte der Vorsitzende des kommunalen Kulturausschusses, Kjeld Thrane (Konservative).

Azurblaue Förde, strahlend blauer Himmel: Die Sonne war den vielen Ehrenamtlern hold, die sich am späten Montagnachmittag am Hafen ein Stelldichein gaben. Dort nahm der Vorsitzende des Kulturausschusses den ersten „Paddelstich“ für das „Haus des Wassersports“ vor.

Unweit des Förde-Strands am Haderslebener Hafen hatte sich am späten Montagnachmittag eine stattliche Menschentraube versammelt, um einen Meilenstein für den Wassersport in der Domstadtkommune zu markieren: den ersten „Paddelstich“ für das langersehnte „Haus des Wassersports“, „Det Blå Foreningshus“.


Ein weiter Weg

Die anwesenden Mitglieder des DRH freuen sich schon auf die Einweihung. Auf dem Foto sind Olav Hansen, Angelika Feigel, Helmuth Krause, Kim Fuglsang und Dieter Hallmann zu sehen (v.l.).

Es sei ein weiter Weg gewesen, betonten sowohl der Vorsitzende des kommunalen Kulturausschusses, Kjeld Thrane (Konservative), als auch der Vorsitzende des Haderslebener Kajakklubs, Michael Madsen.

Ohne die ausdauernde, ehrenamtliche Arbeit der vielen Mitglieder diverser Vereine, die sich in den vergangenen Jahren unermüdlich bei Stiftungen um Fördergelder bemüht hatten, wäre aus dem Traum vom gemeinsamen Vereinsheim für die Wassersportler in der Kommune wohl so schnell auch nichts geworden, wie die Redner betonten.


„Haderslev Kajakklub" und dessen Vorsitzender Michael Madsen gehören zu den treibenden Kräften, die zum Entstehen des Gemeinschaftshauses beigetragen haben.

DRH-Chefin im Vorstand

„Erster Paddelstich": Michael Madsen, Kommunalratsabgeordneter Kim Kabelka (Sozialdemokratie) und Kjeld Thrane sind am Ruder.

Gespannte Erwartung herrscht auch unter den Mitgliedern des Deutschen Rudervereins Hadersleben (DRH): „Wir freuen uns riesig auf die Einweihung im nächsten Sommer“, sagte die Vereinsvorsitzende Angelika Feigel.
Sie vertritt den DRH seit etwa zwei Jahren als Revisorin im Vorstand des künftigen Gemeinschaftshauses an der Waterkant.

Enorme Erleichterung

Angelika Feigel, hier zu sehen neben Jesper Meyer, ist seit etwa zwei Jahren im Vorstand des künftigen Hauses.

Für die DRH-Mitglieder eröffnen sich mit dem „Haus des Wassersports“ zugleich neue Möglichkeiten auf der Förde: „Der dänische Ruderklub und der DRH werden im neuen Haus jeweils einen Vierer lagern können“, verrät Feigel. Das ist eine enorme Erleichterung für die Rudersportler des deutschen Vereins, die ihr Boot in gar nicht allzu ferner Zukunft nicht länger vom Damm über diverse Hindernisse „schleppen“ müssen, um es schließlich auf der Förde zu Wasser zu lassen.

Gunst der Stunde

Viele Menschen waren gekommen, um dem Ereignis beizuwohnen.

„Dieser Aufwand entfällt dann“, freut sich Olav Hansen. Er und seine Vereinskollegen waren am Montag mit dem Vierer „Dammende 2“ „angereist“ – jenem Boot, das künftig im „Haus des Wassersports“ Anker werfen wird.

Die Ruderer nutzten die Gunst der Stunde, um nach dem „Paddelstich“ mit der „Dammende 2“ auf der blauen Förde in See zu stechen.

Die DRH-Mitglieder nutzten die Gunst der Stunde und stachen mit ihrem Vierer auf der Förde in See.