Wirtschaft

Das Aus ist doch noch nicht besiegelt: Holebüll kämpft für seinen Supermarkt

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Ist der Supermarkt in Holebüll doch noch zu retten? Die Ortsgemeinschaft möchte alles daransetzen (Archivfoto).

Die wirtschaftliche Grundlage fehlte, der Sanierungsstau der Immobilie wurde immer größer: In Holebüll sah man keine Überlebenschance für den örtlichen Supermarkt. Das hat sich geändert.

Erst sollte bereits im Juni Schluss sein, dann wurde eine Gnadenfrist bis September angesetzt. Nun scheint der ortseigene Supermarkt „Letkøb“ in Holebüll doch überleben zu können.

Das ist die Einschätzung des Bürgervereinsvorsitzenden Christian Duus nach Rückmeldungen und Solidaritätsbekundungen auf einer Bürgerversammlung.

„50 Personen signalisierten, dass sie zur Rettung des Supermarktes auf verschiedene Weise beitragen wollen“, so Christian Duus zu „JydskeVestkysten“.

Finanzspritze erforderlich

Mit praktischer Hilfe ist es allein allerdings nicht getan. Der Sanierungsstau an der Immobilie am Kelstrupgårdvej muss abgebaut und Kredite müssen bedient werden.

Das Fortbestehen sei daher auch davon abhängig, dass Ortsansässige das Projekt finanziell unterstützen. Die Bereitschaft auch dazu scheine da zu sein, weshalb er jetzt zuversichtlich sei, dass der Betrieb nach September weitergeht, so Duus.

Der Trägerverein hatte eigentlich einen Schlussstrich gezogen. Die Immobilie sollte verkauft werden, mit der leisen Hoffnung, dass ein externer Betreiber den Supermarkt weiterführt.