Blaulicht

„Damit ist nicht zu spaßen“: Drahtschnur über den Waldweg gespannt

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Die Polizei bekam den Hinweis, dass über einen Pfad bei Holebüll ein Draht befestigt war.

Die Polizei würde gerne ein Wörtchen mit denjenigen sprechen, die einen Stolperdraht über einen Waldpfad in der Nähe von Holebüll gespannt hatten. Sachdienliche Hinweise erwünscht.

Wer dahintersteckt, ob es womöglich gedankenlose Kinder oder Jugendliche waren, ist unklar. Für Polizeisprecher Martin Hess Pedersen steht fest: „Damit ist nicht zu spaßen“.

Gemeint ist ein Draht, den Unbekannte über einen Waldweg im Bereich Præstevænget in Holebüll in einer Höhe von 20 bis 25 Zentimetern gespannt hatten. Laut Pedersen wurde das Hindernis am Donnerstagvormittag gegen 9 Uhr entdeckt und entfernt.

Kein Kavaliersdelikt

Da dies über einen Dummejungenstreich hinausgeht, bittet die Polizei um Hinweise, mit der Hoffnung, die Drahtspannenden ausfindig zu machen. Die dürfen sich auch gern selbst bei der Polizei für ein klärendes Gespräch melden, so die Aufforderung des Polizeisprechers.

Eltern aus der Umgebung sollten ein Gespräch mit ihren Kindern führen, um herauszufinden, ob sie etwas mit dem Vorfall zu tun haben oder wissen, wer es war. Der Vorfall, der weit über einen Streich hinausgeht, sollte allgemein zu dem Anlass geben, Kinder und Jugendliche auf die Gefahr hinzuweisen, die von solchen Aktionen ausgeht.