Leserbericht

„Die deutsche Minderheit auf den Markttagen in Gravenstein“

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Die Rollstuhlparade zog auf dem Weg zum Ringreiten durch Gravenstein und am Stand der Minderheit vorbei.

Am Freitag und Sonnabend haben Vereine, Anwohnende und Geschäftstreibende die Markttage in Gravenstein gefeiert. Dieter Jessen war am Stand der deutschen Minderheit dabei und hat einen Leserbericht verfasst.

Die deutsche Minderheit war auch in diesem Jahr wieder mit einem gemeinsamen Stand auf den Markttagen in Gravenstein vertreten. Früh am Morgen trafen sich die Helferinnen und Helfer, um den Stand aufzubauen. Obwohl dies inzwischen fast zur Routine geworden ist, erfordert der Aufbau nach wie vor sorgfältige Überlegung, besonders beim Zusammensetzen der einzelnen Stangen.

Eine schöne Tradition ist das gemeinsame Frühstück vor dem Beginn des Trubels – ein gemütlicher Moment, bevor die ersten Besucherinnen und Besucher vorbeischauen. Großen Anklang fanden die leckeren Waffeln, die vom Sozialdienst frisch gebacken wurden.

Für fröhliche Kinderaugen sorgten die deutschen Kindergärten, die mit viel Kreativität Kindergesichter bemalten – teilweise bildeten sich sogar kleine Warteschlangen. Die Schleswigsche Partei (SP) war mit Infomaterial und ihren bekannten gelben Luftballons präsent und machte damit auf sich aufmerksam.

Die Waffelbäckerinnen von Gravenstein

Bei der SP konnten Besucherinnen und Besucher an einem Preisrätsel teilnehmen: Gefragt wurde, wie viele Stadtratsmitglieder die SP im Sonderburger Stadtrat stellt, wer als Bürgermeisterkandidatin oder -kandidat antritt und wofür die Liste S steht. Zu gewinnen gab es Gutscheine im Wert von 500, 300 und 200 Kronen für das „CaFeodora“.

Auch musikalisch war der Tag ein Erlebnis: Musikerinnen und Musiker begleiteten den Umzug zum Rollstuhlringreiten, die königliche Leibgarde musizierte auf dem Weg zum Schloss, in dem derzeit die Königsfamilie residiert, und auf dem Marktplatz sorgte das Orchester „Teglsten“ für gute Stimmung.

Mit Kinderschminken, Waffeln, Luftballons, Preisrätsel und Infomaterial war der Stand ein beliebter Anlaufpunkt

Auch wenn der Abbau des Standes im Regen stattfand, waren sich alle Beteiligten einig: Es war ein gelungener Tag, der schließlich bei einem kühlen Getränk gemütlich ausklang.

Der Markttag beginnt für die Ehrenamtlichen am Stand der deutschen Minderheit mit einem gemeinsamen Frühstück.