Blaulicht

Streit vermutlich Auslöser für Schüsse

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Die Polizei ermittelt wegen Schüssen in Apenrade (Symbolfoto).

Seit mehrere Schüsse am Apenrader Storetorv abgegeben wurden, ist der Imbiss „Mir“ bis auf Weiteres geschlossen. Der Inhaber wurde mehrfach bedroht, wie er berichtete.

In Apenrade sind am Abend des 2. Februar mehrere Schüsse gefallen. Schauplatz des Geschehens war der Storetorv. Anwohnende zeigten das Vorkommnis bei der Polizei an, die kurz darauf zahlreich vor Ort war, die Umgebung absperrte und auf leere Patronenhülsen stieß.

Wie sich herausstellte, handelte es sich um Platzpatronen.

Bitte um Mithilfe am Tag darauf

Die Polizei bat die Bevölkerung am Tag darauf um Mithilfe: Man suche nach einem maskierten Mann, der mit einem VW Golf unterwegs gewesen sei und mit dem Geschehen in Verbindung gebracht werde.

Jetzt meldete sich der Inhaber des Imbiss „Mir“ am Storetorv zu Wort. Gegenüber „JydskeVestkysten“ berichtet er, zwei Männer seien in den Laden gekommen und ein Streit brach aus. Es sei zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen und er sei zudem bedroht worden, so der Imbissbetreiber.

Sie wollten Zugang zur Wohnung im ersten Stock, was er nicht erlaubte.

Mir-Besitzer Kawa Ahmad bei der Eröffnung seines Restaurants am Storetorv (Archivfoto)

Der Sohn des Besitzers sei hinzugekommen und die beiden Männer hätten das Weite gesucht, jedoch mit der Ankündigung, zurückkommen zu wollen, berichtete er.

Das sei gegen 19.30 Uhr passiert, so der Imbissbetreiber. Er habe die Polizei hinzugerufen und das Geschäft geschlossen.

Gegen 21.15 Uhr sollen zwei Männer dann vor dem Restaurant mehrfach auf den Ladeninhaber und weitere Personen geschossen haben.

In den darauffolgenden Tagen sei er mehrfach bedroht worden, sagte der Besitzer.