Kriminalität

So haben sich die Einbruchszahlen in Nordschleswig entwickelt

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Die Zahl der Einbrüche nimmt seit Jahren ab.

Während landesweit die Einbruchszahlen im vierten Jahr in Folge unter der Marke von 15.000 angezeigten Fällen liegen, ist in Südjütland und Nordschleswig insgesamt ein Anstieg von 5 Prozent zu verzeichnen. Auch in den vier Kommunen Nordschleswigs könnte die Entwicklung nicht unterschiedlicher sein.

Neue Zahlen für das vergangene Jahr zeigen einen weiteren Rückgang der Einbrüche in Dänemark. Sie liegen auf dem niedrigsten Niveau seit den 1970er-Jahren. Das geht aus Daten von Danmarks Statistik hervor. In Sütjütland und Nordschleswig ist die Zahl der gemeldeten Fälle hingegen um 5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2023 gestiegen.

Im vierten Quartal 2024 wurden in ganz Dänemark 4.492 Einbrüche in Privathäuser oder -wohnungen gemeldet. Zusammen mit den anderen Quartalen bedeutet dies 14.405 angezeigte Einbrüche. Das ist ein bisschen weniger als 2023, wo landesweit 14.844 Fälle gemeldet wurden.

Damit liegen die Zahlen das vierte Jahr unter 15.000, was einer Halbierung der Einbruchsfälle im Vergleich zu vor zehn Jahren entspricht. 2014 wurden landesweit mehr als 36.000 Fälle gemeldet. 2009 waren es sogar noch 48.670.

Unterschiedliches Bild in Nordschleswig

Für die Kommunen in Nordschleswig zeigt sich für das vergangene Jahr ein unterschiedliches Bild. Während in Hadersleben (Haderslev) die Einbrüche um 2 Prozent zurückgingen, nahmen sie in den Kommunen Sonderburg (Sønderborg) und Apenrade um 8 Prozent zu. In Tondern (Tønder) hingegen ging die Zahl der Anzeigen um 35 Prozent zurück.