Kommunapolitik

Kompromiss des Bürgermeisters für den Seniorenrat: Weiter 13 Sitze

Veröffentlicht Geändert
Das Gremium, das die Interessen der Seniorinnen und Senioren vertritt, wird nicht verkleinert.

Der Stadtrat hatte mehrere Vorschläge, wie sich das Gremium neu aufstellen kann. Nach der Hälfte der neuen Wahlperiode kommt es zu einer Neubewertung. Die Namensänderung ging glatt durch.

Soll der neu zu wählende Seniorenrat (Ældreråd) in der Kommune Tondern künftig anstelle von heute 13 Sitzen nur noch sieben haben? Oder sollten neun Personen künftig den Stadtratsmitgliedern und der Verwaltung in beratender Funktion zur Seite stehen, wenn es um Angelegenheiten für die älteren Bürgerinnen und Bürger in der Kommune Tondern geht?

Mit diesen Fragen befassten sich die Politikerinnen und Politiker in Tondern. Der Seniorenrat hatte selbst die Reduzierung der Mandate ins Gespräch gebracht, da die Besetzung der Plätze in den Vorjahren schwer gewesen ist. Doch der aktuelle Rat hatte dann doch einen Rückzieher gemacht, bevor die beantragten Satzungsänderungen auf den Tisch des Stadtrats kamen.

Es geht mit 13 Vertreterinnen und Vertretern weiter

Nach kurzer Diskussion stellte Bürgermeister Jørgen Popp Petersen (Schleswigsche Partei) einen Änderungsvorschlag, der von allen Kommunalratsmitgliedern mitgetragen wurde.

Demnach wird der Seniorenrat weiter 13 Sitze haben. Mitten in der neuen Legislaturperiode soll eine Neubewertung vorgenommen werden, in Bezug auf die Mandatssitze und die geografische Verteilung der Stellvertreterinnen und Stellvertreter.

Der neue Seniorenrat wird am 18. November gewählt. Wahlberechtigt sind alle im Alter von 60 Jahren und älter. Sie können in den Wahllokalen ihre Stimme abgeben, wo auch die Kommunal- und Regionswahlen stattfinden.

Kommentarlos akzeptierte der Stadtrat die beantragte Umbenennung des Rats von Ældrerådet zu „Tønder Kommunes 60+ Seniorråd“.

Die Vorsitzende ist zurzeit Rita Westergaard aus Scherrebek (Skærbæk).