Wirtschaft

US-Zeitschrift kürt Kekenis zu einem der weltbesten Reiseziele

Veröffentlicht Geändert
Seit 2022 kann man in den kleinen Häusern auf Kekenis luxuriös campen.

Das „Time Magazin“ empfiehlt die Tiny Houses auf Südalsen als Ausgangspunkt zur Erkundung des südlichen Jütlands. Jedes Jahr wählt die Zeitschrift 100 Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants, Museen und Parks, die sie als einzigartig betrachtet.

Wie wäre es mit einer Übernachtung mit Blick auf die Victoria-Wasserfälle in Simbabwe, im „Oberoi Vindhyavilas Wildlife Resort“ in Indien oder einem Baumhaus im peruanischen Regenwald? Oder vielleicht doch lieber in einem Tiny House auf Kekenis mit Blick auf die Ostsee?

Gemeinsam haben diese Reiseziele, dass das „Time Magazin“ sie zu den weltbesten Orten für einen Aufenthalt im Jahr 2025 auserkoren hat. Jedes Jahr wählt die Zeitschrift 100 Reiseziele und Erlebnisse, die sie als einzigartig betrachtet. Dies können Sehenswürdigkeiten, Hotels, Kreuzfahrten, Restaurants, Museen und Parks sein.

Kühle Alternative zum heißen Süden

Am „Tiny SeaSide“ gefallen dem Autorenteam der entspannte Luxus und die Lage direkt am Meer. „Große Fenster lassen jedes Haus erstaunlich geräumig erscheinen“, loben sie das Konzept, das sich auch nach Loddenhoi (Loddenhøj) und Scherriff (Skarrev) auf der Halbinsel Loit (Løjtland) ausgebreitet hat.

Laut „Time Magazin“ sind die Häuschen der optimale Ausgangspunkt, um das südliche Jütland per Rad oder auf Schusters Rappen zu erkunden. Auch Besuche in Ripen (Ribe) und Vejle würden sich anbieten.

Die Region sei für ihre „ruhigen Vibes und spektakulären Landschaften“ bekannt. „Sie entwickelt sich außerdem zu einem beliebten Ziel für ‚Coolcation‘ – Urlaub fernab von den 38-Grad-Sommern, die der Klimawandel in Südeuropa verursacht“, heißt es weiter in der Begründung.

Konzept aus Schleswig-Holstein

Henrik Frisenberg von der Tiny House Factory GmbH aus Sörup in Schleswig-Holstein hat das Resort in Kekenis im Juli 2022 auf dem ehemaligen Campingplatz ins Leben gerufen. Das Jahr zuvor hatte er das Gelände gekauft. Bereits bei der Eröffnung waren die 23 Häuschen bis August ausgebucht.

„Wir wollen die Dinge etwas anders gestalten als auf anderen Campingplätzen. Unsere Zielgruppe sind Menschen aus den Großstädten, die campen wollen“, sagte Frisenberg damals.

2023 haben er und seine Ehefrau das Resort an Ulrik Ortiz Rasmussen verkauft. Er betreibt auch die Plätze in Loddenhoi und Scherriff. Nach anfänglichen Schwierigkeiten auf Loit konnte er 2024 auch dort eine erfolgreiche Saison verzeichnen.

„Es hat etwas gedauert, ein vollkommen neues Konzept zu etablieren, aber wir sind im Juli komplett ausgebucht und haben nur noch wenige Stellplätze im August frei“, sagte er Ende Juli zu „JydskeVestkysten“.