Stadtratspolitik

Kulturhaus für alle: Norburgs neues Zentrum des Zusammenlebens

Veröffentlicht Geändert
Hier und um die Schule in Norburg entsteht das neue Kulturhaus.

Ein neues Kulturhaus im Herzen von Norburg soll künftig Bürgerinnen und Bürger aller Generationen und Kulturen zusammenbringen. Das Projekt bietet Platz für Vereine, eine Bibliothek und das Bürgerbüro – und stärkt so das Gemeinschaftsleben in der Stadt.

Im Rahmen des Pilotprojekts „Freie Stadtzentren“ entsteht zentral in Norburg ein Kulturhaus mit 700 Quadratmetern Fläche. Das Gebäude an der Stationsvej wird künftig neue Möglichkeiten für Begegnung, Kultur und Engagement bieten. Bürgerinnen und Bürger aus Norburg haben gemeinsam mit lokalen Akteurinnen und Akteuren in Workshops und Dialogrunden die Vision für das Haus entwickelt.

Nun haben der Ausschuss für Kultur, Sport und Mitbürgerschaft sowie der Ausschuss für Technik, Stadt und Wohnen das Szenario für das neue Kulturhaus genehmigt.

Vereinshaus, Bibliothek, Bürgerbüro

Das Kulturhaus vereint verschiedene Funktionen unter einem Dach: Es bietet Platz für Vereine, eine Bibliothek und das Bürgerbüro. Damit entsteht ein kreativer Treffpunkt, der die Vielfalt der Stadt widerspiegelt und Menschen unterschiedlicher Herkunft und jeden Alters zusammenbringt. Das Haus ist so konzipiert, dass es flexibel auf die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer eingeht und Raum für verschiedene Aktivitäten schafft.

Stadtratspolitikerin Christel Leiendecker (Schleswigsche Partei) ist Vorsitzende des Ausschusses für Kultur, Sport und Mitbürgerschaft und sie betont: „Wir unterstützen die Idee, den Zusammenhalt in Norburg mit einem neuen und zentral gelegenen Kulturhaus zu stärken. Das Projekt soll innovativ gestaltet sein, um viele unterschiedliche Bedürfnisse und Funktionen erfüllen zu können. Es freut mich sehr, dass das lokale Engagement und die Zustimmung der Menschen groß sind. Ich hoffe, dass wir mit dem Projekt die Erwartungen erfüllen können.“

Die Ausschüsse haben außerdem beschlossen, Synergien zwischen dem Kulturhaus und der benachbarten Nordals-Schule zu schaffen. Die Einrichtungen der Schule stehen den Nutzerinnen und Nutzern des Kulturhauses zur Verfügung, wenn die Schule sie nicht selbst benötigt.

Wir wollen die Quadratmeter in unserer Kommune sinnvoll nutzen.

Kirsten Bachmann

Kirsten Bachmann, Vorsitzende des Technik-, Stadt- und Wohnausschusses, sagt: „Wir wollen die Quadratmeter in unserer Kommune sinnvoll nutzen. Mit dem Kulturhaus in direkter Nachbarschaft zur Nordals-Schule und deren Räumlichkeiten entsteht eine echte Win-Win-Situation. Das unterstützt unsere Vision von einem kreativen Treffpunkt über Generationen und Kulturen hinweg.“

Letzte Entscheidung liegt beim Stadtrat

Das Kulturhaus lässt sich später erweitern, sodass auch künftig alle Interessierten Platz finden und verschiedene Nutzungen möglich sind. Norburg ist Teil des Pilotprojekts „Freie Stadtzentren“, zu dem mehrere Teilprojekte gehören – darunter auch der Aufbau eines Kulturhauses mit Wohlfahrtsfunktion.

Das Projekt soll das Stadtzentrum beleben, das Vereinsleben stärken und Norburg als attraktives Ausflugsziel profilieren. Der Staat unterstützt das Vorhaben mit 9,3 Millionen Kronen. Die Kommune hat sich verpflichtet, das Projekt bis Ende 2029 umzusetzen. Die Baukosten liegen bei 17 Millionen Kronen. Über die Finanzierung entscheidet der Ökonomieausschuss Mitte Juni, bevor der Stadtrat Ende Juni abschließend darüber berät.