Stadtverschönerung

Hagenberger Park wächst weiter: Neue Projekte stärken Gemeinschaft und Natur

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Viele Helferinnen und Helfer kamen am Sonnabend nach Hagenberg, um die Einweihung der grünen Oase und des neuen Kunstwerks zu feiern.

Der Park in Hagenberg ist für viele Anwohnende zur grünen Oase und zum Treffpunkt geworden. Nun startet die zweite Projektphase. Welm Friedrichsen berichtet, wie das Engagement der Nachbarschaft den Park prägt und welche Pläne in den kommenden Monaten umgesetzt werden.

Der neue Stadtpark in Hagenberg hat sich in kurzer Zeit zu einem Treffpunkt für die Menschen vor Ort entwickelt. Am Wochenende weihten Gäste und Beteiligte ein Kunstwerk der im Juli 2024 verstorbenen Künstlerin Vibeke Fonnesberg ein. Sohn Johannes Fonnesberg erfüllte den Wunsch der Skulpteurin, dieses Kunstwerk noch zu vollenden.

„Das Beste ist letztlich, dass alle Leute sehr, sehr positiv sind, diesem Park gegenüber und der Möglichkeit, das Areal extra zu nutzen“, beschreibt Mitinitiator Welm Friedrichsen die Stimmung im Stadtteil.

Die Spazier- und Parkanlage konnte mit Geldern der Stiftung „Nordea Fonden“ entstehen. Rund um den Kreisverkehr am Piledamsvej sind Spazierpfade, ein kleines Feuchtgebiet und Sitzgelegenheiten entstanden. 300.000 Kronen hat der Verein aus dem Stiftungstopf „Her gror vi“ dafür erhalten.

Viele Anwohnende nutzen die neuen Wege und Bänke, genießen die Blumenbeete und schätzen die Aufenthaltsqualität des Grünbereichs. Besonders die innovativen Staudenmatten, die wie Rollrasen verlegt wurden, stoßen auf Begeisterung: „Ich bin überrascht, wie gut das angenommen wird und wie positiv fast alle reagieren“, berichtet Friedrichsen weiter.

Dieses Werk von Vibeke Fonnesberg hat Johannes Fonnesberg vollendet.

Die Pflege des Parks liegt in den Händen der engagierten Nachbarschaft. Rund 20 Aktive kümmern sich regelmäßig um das Gießen und die Instandhaltung der Anlagen. „Wir haben gesagt, das machen wir doch selbst. Dann haben wir mehr Geld für unsere Aktivitäten zur Verfügung“, erklärt Friedrichsen die praktische Lösung, die nicht nur Kosten spart, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl stärkt.

Die Kommune Sonderburg unterstützt das Bürgerprojekt mit einem Zuschuss.

Nach der erfolgreichen ersten Phase steht nun die nächste Etappe des Projekts an. Dank einer Förderung über eine halbe Million Kronen von der Stiftung „Fabrikant Mads Clausens Fond“startet die zweite Projektphase, die auf drei Standbeinen ruht:

Auch Bürgermeister Erik Lauritzen (r.) kam vorbei, um den neuen Stadtteilpark zu feiern.
  • Ein erhöhtes Rondell mit neuer Bepflanzung soll als Blickfang und Aufenthaltsbereich entstehen.
  • Eine Freizeithütte, die als Begegnungsstätte, Grillhütte oder Treffpunkt dienen kann, wird das Angebot erweitern. Diese Freizeithütte entsteht auf dem Areal zwischen dem jetzigen Park und dem Stadtteil „Cowboyby“.
  • Eine Streuobstwiese mit alten Apfelsorten wird angelegt und durch gemähte Wege zugänglich gemacht.

Mit diesen Maßnahmen wächst der Park weiter in Richtung Süden und wird noch vielfältiger nutzbar. Die Initiatorengruppe hofft, dass die neuen Angebote genauso gut angenommen werden wie der bestehende Park.

„Das versuchen wir jetzt in diesem Jahr durchzuziehen“, so Welm Friedrichsen mit Blick auf die kommenden Monate. Die Menschen in Hagenberg können sich also auf weitere Verbesserungen und neue Möglichkeiten zur Begegnung und Erholung in ihrem Park freuen. Mitglied im Verein „Aktiv Havnbjerg Sogn“ ist, wer im Kirchspiel Hagenberg lebt.

Diese Grillhütte ist derzeit in Planung, die Stiftung „Fabrikant Mads Clausens Fond“ hat das Geld dafür bereits bewilligt.