Gesundheit

Lauterbach: Verhältnismäßig gut durch Pandemie gekommen

Die Corona-Krise war eine Ausnahmesituation, die verhältnismässig gut gemeistert wurde, meint Karl Lauterbach.

Die Corona-Krise war eine Ausnahmesituation, und die Schutzmaßnahmen sorgen noch immer für Kontroversen. Im Parlament stellt sich der damalige Minister - und hebt im Rückblick ein Instrument hervor.

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Zusammenfassung

  • Karl Lauterbach verteidigt in einer Anhörung des Bundestags insgesamt die Corona-Maßnahmen.
  • Er betont die zentrale Rolle der Impfungen für die vergleichsweise geringe Zahl an Todesfällen trotz seltener Nebenwirkungen.
  • Lauterbach verweist auf die zeitweise kritische Auslastung der Intensivbetten und begründet damit strenge Eindämmungsmaßnahmen.

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Der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie insgesamt verteidigt. «Es ist nicht alles perfekt gelaufen», sagte der SPD-Politiker in einer Anhörung der Enquete-Kommission des Bundestags zur Aufarbeitung der Gesundheitskrise. 

«Aber Deutschland ist verhältnismäßig gut durch die Pandemie gekommen, und das verdanken wir auch den Impfungen.»

Lauterbach betonte: «Es ist in der wissenschaftlichen Literatur Konsens, dass tatsächlich die Zahl der Toten nur deshalb nicht wesentlich höher ist, weil wir den Segen der Impfungen gehabt haben.

»Der Ex-Minister wies auch auf seltene Komplikationen der Impfungen wie Herzmuskelentzündungen hin. Die Sicherheit der Impfung sei aber sehr gut untersucht worden.

Der SPD-Politiker, der von Ende 2021 bis zum Auslaufen der Pandemie 2023 Gesundheitsminister war, sagte: «Wir haben immer kämpfen müssen, dass wir nicht eine Überlastung der Intensivbetten erleben mussten.» 

Anfang 2022 habe es etwa eine Reserve von nur vier Tagen gegeben. «Das heißt, wir mussten hier handeln», sagte er mit Blick auf Maßnahmen zum Eindämmen von Infektionen.