Deutsche Minderheit

Zwischen Tradition und Innovation: Der BDN Uk bleibt aktiv

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Wieder einmal gemütlich und familiär: Generalversammlung des BDN-Ortsvereins Uk in der ehemaligen deutschen Schule

Neben bewährten Veranstaltungen blickte der BDN-Ortsverein Uk bei der Generalversammlung auf eine neue Aktivität zurück: einen Familientag. Im Vorstand gibt es Kontinuität.

Hella Jepsen Andersen bleibt Vorsitzende im BDN-Ortsverein Uk (Bund Deutscher Nordschleswiger) und Christa Schrøder Vorstandskollegin. Beide sind kürzlich auf der Generalversammlung in der ehemaligen deutschen Schule wiedergewählt worden.

Die Jahreshauptversammlung leitete man in gemütlicher Runde mit einem gemeinsamen Frühstück ein. Hella Jepsen listete in ihrem anschließenden Bericht die Veranstaltungen des vergangenen Jahres auf, von denen viele wiederkehrende, weil bewährte Treffen sind. Dazu gehören das Sankt-Hans-Fest, der Grünkohlabend zum Deutschen Tag sowie der Skat- und Gesteckeabend zur Weihnachtszeit.

Mit dem Familientag auf dem Gelände des nahe gelegenen Camping- und Angelseebetriebs hatte man auch für eine neue Aktivität gesorgt.

Hella Jepsen Andresen (am Tischende mit Zettel) berichtete über das vergangene Jahr im BDN UK.

Im Ort fest verankert

„Wir haben nach wie vor eine gute Zusammenarbeit mit den dänischen Vereinen in Uk und sind Mitveranstalter des Dorffestes. Beim Gesteckeabend laden wir alle im Ort ein, und so manche nehmen die Einladung an“, berichtete Hella Jepsen Andresen dem „Nordschleswiger“.

Zum Abschuss der Generalversammlung übernahm Ehemann Erwin, seines Zeichens Stadtratspolitiker der Schleswigschen Partei (SP). Der SP-Mann ging auf zentrale politische Themen in der Kommune Apenrade (Aabenraa) ein und beantwortete Fragen.

Die Fragelust war groß, erwähnte die Ortsvereinsvorsitzende. Nachgehakt wurde unter anderem zum Thema Feldbewässerungsgenehmigungen und zur Uker Deponie. Ein Unternehmen lässt vor den Toren des Ortes große Mengen Erdreich anliefern und plant, nach dem Erreichen der Maximummenge ein hügeliges Naherholungsgebiet entstehen zu lassen.

„Wir überlegten auf der Versammlung, einen Infobesuch bei der Deponie zu machen, falls möglich. Das werden wir untersuchen“, so die alte und neue Ortsvereinsvorsitzende.