Deutsche Minderheit

Zwei junge Suppenverkäuferinnen hatten ihren Spaß

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Eline (l.) und Solvej verkauften Linsen- und Erbensuppe.

Beim dritten LAS-Weihnachtsmarkt strömten die Gäste regelrecht in die Schule. Schätzungsweise 400 Besucherinnen und Besucher ließen sich auf die Festtage einstimmen.

„Ich finde den Weihnachtsmarkt besser als eine Weihnachtsfeier. Es ist lustig, hier die Suppe zu verkaufen. So etwas macht mir Spaß“, erzählt Eline, während ihre Klassenkameradin ihr beipflichtet. „Und es ist gemütlich“, sagen die beiden strahlend.

Die zwei Mädchen stehen am späten Mittwochnachmittag an ihrem Stand auf dem Schulhof der Ludwig-Andresen-Schule, wo reges Treiben beim dritten Weihnachtsmarkt herrscht.

Erbsen- und Linsensuppe

Eline und Solvej sowie ihre Mitschülerinnen und Mitschüler haben die warme Suppe als Aufgabe übernommen, haben dafür eingekauft, sie gekocht und verkaufen jetzt die Linsen- und Erbsensuppe. An diesem kalten und äußerst regnerischen Novembertag findet sie guten Absatz.

„Die Schülerinnen und Schüler sind fest im Programm eingebunden und machen das gerne und sind voll bei der Sache“, erklärt der stellvertretende Schulleiter, Christian Kittel.

Der ehemalige LAS-Lehrer Erwin Iwersen will sich mit einer Suppe wärmen.

Er schätzt, dass ungefähr 400 kleine und große Gäste in die Schule gekommen sind. Also wesentlich mehr als im vergangenen Jahr, freut er sich.

Die Oberstufe zeigt sich auch äußerst engagiert. Sie hatte selbst einen musikalischen Programmpunkt vorgeschlagen. Die 8. Klasse singt in der Schulaula unter anderem ein Weihnachtslied und zwei Stücke von Lukus Graham und Rasmus Seebach.

Die 8. Klasse singt, am Klavier begleitet von ihrem Klassenkameraden Nicolai.

Begleitet werden die Jugendlichen von ihrem Klassenkameraden Nicolai Jessen und vom Neuntklässler Robert Gregor Scholz am Klavier. Das Können der beiden, die Klavierunterricht an der Kulturschule in Tondern bekommen, wird vom Publikum anerkennend bewundert. Sie unterhalten auch in den Pausen im Schulalltag die Schülerschaft und das Kollegium.

Während in der Aula kräftig mitgesungen wird, geht es in der Unterstufe kreativ und praktisch zu. Unter anderem klitzekleine Lebkuchenhäuser, bemalte Kerzen oder Weihnachtsgestecke können angefertigt werden. Neu im Programm ist das Strickcafé.

Für Weihnachten malen die Kleinen eine Kerze mit Wasserfarben an. Ein bisschen Unterstützung tut gut.

Der BDN, der Sozialdienst und die Schule haben sich diese vielfältigen Aktivitäten ausgedacht.

Gehäkelt und gestrickt wird in diesem Klassenraum.

Doch damit nicht genug. In der Turnhalle geht es mit Angeboten wie einer Fotobox, Tischtennis auf eine „Torwand“ oder Werfen auf eine Schießscheibe bunt und fröhlich zu.

Für das leibliche Wohl wird auf dem Schulhof gesorgt. Im Angebot gibt es neben den Suppen auch Würstchen, Hotdogs, Apfelbowle, Pförtchen, Kuchen sowie Kaffee oder Tee. Besetzt werden die Stände von Schülerinnen und Schülern, die schon mehrere Tage vor dem Weihnachtsmarkt bei den Aufbauarbeiten kräftig mit angepackt hatten.

Einen Schnappschuss für die Weihnachtszeit

Im neuen Pausengang gibt es auch eine neue Aktivität. Das Tonderner Schützenkorps bietet erstmals im Rahmen des Weihnachtsmarktes Laserschießen an. Zahlreiche Kinder und Erwachsene üben sich in dieser Disziplin. Gewinnerin wird aber die Schülerin Lana Silberg, die mit 82 von 100 möglichen Punkten mit Abstand die beste Leistung erzielt.

Der Vorsitzende des Schützenkorpses, Peter Knudsen, hatte beim Laserschießen viel „Kundschaft“.