Deutsche Minderheit

Theater wird nun doch gespielt

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Die Jündewatter Laienspielgruppe wird jetzt doch im Frühjahr ein neues Stück präsentieren. Das Archivfoto mit Karin Hansen (l.) und Marion Christensen stammt von der Aufführung im vergangenen Jahr.

Weil die Laienspielgruppe das Deutsche Haus Jündewatt als Probenraum zurzeit nicht nutzen kann, wurden die geplanten Aufführungen abgesagt. Nun gibt es für Freundinnen und Freunde des Laienspiels allerdings gute Nachrichten aus Jündewatt.

Da war guter Rat teuer, als das Deutsche Haus Jündewatt wegen erforderlicher Sanierungsmaßnahmen bis auf Weiteres geschlossen wurde und die örtliche Laienspielgruppe damit nicht mehr auf ihren Theaterraum zurückgreifen konnte.

Die für März geplanten Aufführungen zum Frühlingsfest des BDN-Ortsvereins Renz-Jündewatt (Bund Deutscher Nordschleswiger) und zum Theaterabend des Sozialdienstes Buhrkall wurden samt den beiden Veranstaltungen kurzerhand abgesagt.

Ausweichort Tingleff

Nun greifen die Theatergruppe und der Ortsverein zu Plan B. „Es wird in der Aula der Deutschen Schule Tingleff am 14. März einen Theaterabend geben. Die Gruppe ist beim Einstudieren ja schon sehr weit“, teilt Gudrun Asmussen in Doppelfunktion mit. Sie ist Vorstandsmitglied des BDN-Ortsvereins Renz-Jündewatt und Teil der Laienspielgruppe.

Man freue sich, dass die Verantwortlichen der Tingleffer Schule das Ausweichen in die Aula ermöglichen, so Asmussen.

Den Theaterabend in Tingleff, bei dem es ein Kuchenbüfett geben wird, veranstaltet der BDN-Renz-Jündewatt. „Es sind aber alle eingeladen, egal aus welchen Einzugsgebieten“, betont Gudrun Asmussen.

Die Teilnahme am Theaterabend einschließlich Kaffee und üppigem Kuchenbüfett kostet 100 Kronen. Beginn ist um 19.30 Uhr. Die Organisatoren haben sich darauf verständigt, erst einmal keine Anmeldung zu fordern.

Proben im Museum

Was noch fehlt, ist der letzte Schliff für die Premiere des Theaterstücks. „Wir stehen in Kontakt mit Ruth Christensen vom Grenzlandmuseum in Renz und hoffen, dass wir unsere Probenabende dort stattfinden lassen können. Wir müssen improvisieren“, so Gudrun Asmussen, die trotzdem guter Dinge ist, dass es mit der Premiere am 14. März klappen wird. Eine Darbietung ist auch wieder bei der Patenschaft in Elmshorn geplant.

Wie heißt es doch so treffend in der Theaterszene: Toi, toi, toi.