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Sportinteressiert bis ins hohe Alter: Ingrid Callesen verstorben

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Ingrid Callesen ist im Alter von 96 Jahren verstorben.

Nach einem langen Leben ist Ingrid Callesen aus Tingleff gestorben. Sie wurde 96 Jahre alt. Die ausgebildete Krankenschwester hatte ein Faible für Sport. Ein Interesse, das an die Söhne weitervererbt wurde.

Die Trauerfeier zur Beisetzung findet am Freitag, 25. April, ab 11 Uhr in der Kirche zu Tingleff statt. Ingrid Callesen ist kürzlich im hohen Alter von 96 Jahren eingeschlafen.

Tennis, Handball und insbesondere Champions-League-Fußball: Ingrid Callesen ließ auch im hohen Alter kaum einen sportlichen Höhepunkt am Fernsehgerät aus, erzählt Sohn Iver über die Vorlieben seiner verstorbenen Mutter.

Ingrid Callesen wuchs als geborene Mørck in der Klippleffer Krugfamilie auf. Sie ließ sich in jungen Jahren in Hadersleben (Haderslev) zur Krankenschwester ausbilden und war zeitweise auf Seeland tätig.

Hof und Familie gewidmet

Sie heiratete Landwirt Peter Callesen aus Gaaskjär (Gåskær) und zog mit ihm auf seinen Familienhof. Den Krankenschwesterberuf gab Ingrid Callesen auf und widmete sich voll und ganz Hof und Familie.

In der Ehe wuchsen die Söhne Iver und Jes auf. Sie hatten offensichtlich das Sportinteresse der Mama in die Wiege gelegt bekommen. Beide waren früher aktiv, spielten Fußball und vor allem Handball beim SV Tingleff.

Peter und Ingrid Callesen zogen als Ruheständlerpaar nach Tingleff und wurden dort Teil der deutschen Gemeinschaft. Der Kontakt zum Bjolderuper Raum und der dortigen Gemeinschaft blieb aber bestehen. Peter Callesen verstarb 2018.

Ohne Hilfe in den eigenen vier Wänden

Ingrid Callesen war trotz ihres hohen Alters sehr rüstig. Sie kam in ihren vier Wänden allein zurecht. Erst vor rund einem Jahr hat sie aufgrund zunehmender Altersschwäche Hilfe in Anspruch nehmen müssen.

Sie genoss den Kontakt zu den Söhnen und deren Familien. Insbesondere ihre vier mittlerweile erwachsenen Enkelkinder lagen Ingrid Callesen als treu sorgende Oma am Herzen.

Sohn Iver ist Teilhaber der Metallfirma „Matek Steel“ in Tingleff. Sein großer Bruder Jes lebt in Hadersleben und ist selbstständiger Berater im Landwirtschaftssektor Ferkelzucht.