Deutsche Minderheit

Rätseln, fahren, genießen: Die Autosuchfahrt der deutschen Minderheit hat wieder begeistert

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Auch auf Kalö waren Fragen zu beantworten.

Rätselspaß, Gemeinschaft und landschaftliche Highlights – die Autosuchfahrt der deutschen Minderheit rund um Hadersleben ist seit Jahrzehnten ein festes Ereignis. In diesem Jahr ging es vor allem an der Ostseeküste entlang. Ziel aber blieb die alte deutsche Schule in Mölby.

Die Automodelle kamen und gingen, doch „bei der Herstellung der Rallye hat sich nichts geändert“, sagt Hans Christian Lorenzen. Seit 1970 feilt er fast jedes Jahr mit seiner Frau Kia an der Autosuchfahrt der deutschen Minderheit in der Kommune Hadersleben, die in der deutschen Schule in Mölby ausklingt.

Sieben Teams nahmen in diesem Jahr teil, eine Teilnehmerin ließ es sich auch mit 92 Jahren nicht nehmen, mitzufahren. Es geht ums Rauskommen, ums Knobeln – denn die Lorenzens bereiten viele Fragen vor – und um das gemütliche Beisammensein.

In diesem Jahr startete die Suchfahrt in Hadersleben (Haderslev). Über Starup ging es nach Aarösund (Aarøsund), dann zurück nach Hoptrup und wieder Richtung Ostsee nach Heisagger (Hejsager). Über Süderwilstrup (Sønder Vilstrup) führte die Tour dann zum Schliefsee (Slivsø), wo es einige Fragen zu beantworten gab.

Und wohl dem, der sich dort am See ein paar Dinge dank Infotafeln gemerkt hatte. Denn am Ende, in der alten deutschen Schule in Mölby, gab es eine „Lernzielkontrolle“.

Das Team Kley ging als Gewinner der diesjährigen Autosuchfahrt hervor.

Weitere Besuchspunkte waren Süderballig (Sønderballe), Gennerstrand sowie Kalö (Kalvø). Von dort ging es über Gjenner (Genner) westwärts nach Fredshule, wo es Fragen zu den Bunkern aus dem Ersten Weltkrieg zu beantworten galt. Und so langsam näherten sich die Teilnehmenden dann auch Mölby (Mølby). Dort wurden bei Kaffee und Kuchen die Sieger gekürt.

Die Familie Kley konnte die meisten Fragen beantworten, gefolgt von Claus Carstens, der mit seiner Tochter teilnahm, und Johannes Kock. „Alle waren begeistert“, so Hans Christian Lorenzen. So ging ein runder Tag zu Ende.

Die Autosuchfahrt klang in Mölby aus.